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Bad Nenndorf Wechsel-Tradition ist „Hoffnungsschimmer“
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Wechsel-Tradition ist „Hoffnungsschimmer“
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00:27 05.01.2015
Gastrednerin Gabriele Lösekrug-Möller ist Parlamentarische Staatssekretärin im Arbeitsministerium. Quelle: gus
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Bad Nenndorf

Einige Dinge hätten der SPD „an der Seele gekratzt“, sagte der SPD-Samtgemeindeverbands-Vorsitzende Udo Husmann. Die Begleitumstände des Edathy-Abgangs gehörten dazu, ebenso die Niederlage des SPD-Bewerbers bei der Samtgemeindebürgermeister-Wahl.
Die einzige Konstante sei offenbar der stete Wechsel zwischen SPD und CDU an der Verwaltungsspitze. „Und das ist auch schon der einzige Hoffnungsschimmer dabei“, sagte Husmann. Zuvor hatte der SPD-Chef Wahlsieger Mike Schmidt scherzhaft mit dem Hinweis begrüßt, dessen Stellvertreter, Friedrich Varwig und Rolf Stierand, hätten ihn „wie üblich“ nicht allein zur SPD gelassen.
Positiv bewertete Husmann das gute Abschneiden des SPD-Kandidaten Bernd Lange bei der Europawahl 2014, wenn auch insgesamt die Idee eines sozial gerechteren Europa nicht umgesetzt wurde. Wichtig sei in 2015, dass endlich der Neubau des Feuerwehrhauses vorangetrieben wird. „An weiteren Verzögerungen werden wir uns nicht beteiligen“, so Husmann. Vor dem Hintergrund der Pegida-Demonstrationen und der Bad Nenndorfer Nazi-Aufmärsche warnte Husmann vor aufkeimendem Fremdenhass.
Der Bad Nenndorfer SPD-Vorsitzende Ingo Knieper blickte auf die vielen Krisenherde. „Man hat das Gefühl, dass die ganze Welt brennt“, so Knieper. Er rief dazu auf, das wahlkampffreie Jahr zu nutzen, um innezuhalten. Er wünschte sich zudem ein Jahr mit „entgifteter“ Arbeit in den politischen Gremien. Zwei Schwerpunktthemen der Stadtpolitik riss Knieper kurz an: Die SPD akzeptiere die Entscheidung der Bürger, das Kurhaus zu sanieren. Doch jetzt erst lägen nötige Zahlen vor, um die finanziellen Auswirkungen einschätzen zu können. Außerdem sei die SPD gegen den Verbleib des Miegel-Denkmals im Kurpark.
Gastrednerin Gabriele Lösekrug-Möller, Parlamentarische Staatssekretärin im Arbeitsministerium, lobte das Schaffen ihres Ministeriums, schließlich würden Politiker so selten gelobt. Und sie hob die Bedeutung einer Willkommenskultur für Flüchtlinge hervor. 

gus

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