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Weiter Kritik an Gebäudehöhe

An der Hassenzinne Weiter Kritik an Gebäudehöhe

Der Bebauungsplan für den Bereich zwischen St.-Godehardi-Kirche und Hotel Tallymann ist noch immer nicht verabschiedet worden. Die Politiker im Bauausschuss kamen mehrheitlich zu der Überzeugung, dass es nötig ist, den Plan wegen einer Grenzveränderung an der Hassenzinne noch einmal öffentlich auszulegen.

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Auf dem leeren Grundstück an der Hassenzinne soll ein Gebäude entstehen – an der zulässigen Höhe gibt es weiterhin Kritik.

Quelle: gus

Bad Nenndorf (gus). Kritik gab es seitens der SPD an der Höhe eines geplanten Gebäudes.

 Im Bauausschuss stellte Architekt Ivar Henckel den aktuellen Stand des Bebauungsplans (B-Plan) Hauptstraße vor. Ein Ziel der Änderung dieses Planes ist es, eine einheitliche Höhenbegrenzung im Bereich zwischen evangelischer Kirche und Hotel Tallymann zu erwirken. Darüber ist in den politischen Gremien bereits mehrfach intensiv diskutiert worden.

 Bei der zuletzt erfolgten öffentlichen Auslegung erhielt die Stadt eine Stellungnahme für eine Stelle im Bereich Hassenzinne, wo die realen Grundstücksgrenzen nicht mit den Angaben der planerischen Parzellierung übereinstimmen. Es geht aber nur um wenige Quadratmeter.

 Um dort nicht die Zäune versetzen zu müssen, sollte Henckels Ansicht nach der Geltungsbereich des Bebauungsplans entsprechend angepasst werden. Dies bedeute zwar eine erneute öffentliche Auslegung, würde aber dennoch den geringsten Aufwand nach sich ziehen. Der Bebauungsplan erhielte dann eine gerade Grenze – so, wie es sich in der Realität auch verhält.

 Ralph Tegtmeier (SPD) erinnerte daran, dass die Politik die Dimensionen eines im Zielgebiet geplanten Gebäudes ablehnt. Bausünden, wie es sie in der Vergangenheit gegeben hat, zu vermeiden, sei das ausdrückliche Ziel.

 „Wir verschließen uns nicht einer Bebauung dieses Grundstücks“, sagte Tegtmeier mit Blick auf die derzeit freie Parzelle neben dem Hotel Berlin. Doch die Höhe des geplanten Hauses gefalle der SPD nicht, weshalb sie dem Bebauungsplan in der jetzigen Form nicht zustimmen könne.

 Gegen die Änderung im Bereich Hassenzinne hatte niemand etwas einzuwenden. So beschloss der Bauausschuss die erneute öffentliche Auslegung des B-Plans, allerdings bei drei Gegenstimmen der SPD-Fraktion.

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