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Weiterer Zugang zum Friedhof

Der Mittelweg Weiterer Zugang zum Friedhof

Der Friedhof in Bad Nenndorf soll einen zusätzlichen Zugang in etwa in der Mitte des Hangs bekommen. Dies ist der Wunsch der scheidenden SPD-Ratsfrau Christine Cronjäger. Ein Querweg auf das Areal des Friedhofs ist das Ziel ihres Antrags, den die Verwaltung derzeit bearbeitet.

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Im Bereich der Hassenzinne könnte ein neuer Zugang zum Friedhof entstehen.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Der Zugang soll mittig zwischen Krieger-Gedenkkreuz und unterem Eingangstor liegen. Initiatorin Cronjäger betont den Bedarf an einer solchen Zugangsmöglichkeit für Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind.

Sie wünscht sich an der Stelle auch zwei Behindertenparkplätze. Dann könnten Besucher mit dem Auto anreisen und auf kurzem Weg in den mittleren Bereich des Friedhofs gelangen. Das Problem ist nämlich die Hanglage. Will jemand ein Grab in der Mitte aufsuchen, muss dieser momentan zwangsläufig auf Hin- oder Rückweg mühselig bergauf klettern – je nachdem, wo er parkt.

„Wir können die Lage des Friedhofs nicht verändern“, so Cronjäger in ihrem Antrag. Doch durch Maßnahmen wie einen zusätzlichen Eingang könne der Umgang mit den Gegebenheiten vereinfacht werden. Die Verwaltung soll nun prüfen, ob ein solcher Zugang sinnvoll umsetzbar ist.

Kurpark als Beispiel

Cronjäger verweist in ihrer Begründung auch auf den Kurpark. Diese liege ebenfalls am Hang und sei keineswegs nur an je einer Stelle ganz oben und ganz unten zugänglich. Auf unterschiedlichem Höhenniveau gebe es weitere Eingänge – so sind auch Durchlässe von der Buchenallee und von der Parkstraße aus sowie unterhalb der Wandelhalle vorhanden.

Damit kommt erneut Bewegung in die Diskussion um den Bad Nenndorfer Friedhof mit seinem extremen Höhenunterschied. Das Gefälle beträgt stellenweise etwa zehn Prozent. Wegen der Schwierigkeit, die einzelnen Grabstellen zu erreichen, hatte es im Bürgerbusverein eine lange Debatte um den Sinn einer Haltestelle oberhalb des Friedhofs gegeben. Der Bus hält derzeit lediglich unterhalb des Bestattungsgeländes.

Doch selbst wenn der Bus oben hielte – wer ein Grab in der Mitte des Areals als Ziel hat, müsste dann eben auf dem Rückweg den Hügel erklimmen. Das Problem würde also nur für Besucher des oberen Teils gelöst. Unter anderem deshalb aber auch wegen der Enge der steilen Buchenallee scheiterte der Vorstoß. gus

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