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Werbeturm kommt

46 Meter hohes Bauwerk Werbeturm kommt

Der Bauausschuss Bad Nenndorf hat der Bebauungsplanänderung für den Werbeturm in der Bückethaler Landwehr zugestimmt. Damit ist das bis zu 46 Meter hohe Konstrukt, das auf Grund und Boden des Unternehmens stehen soll, praktisch beschlossene Sache.

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Ein Werbeturm, ähnlich jenem, den die Stadt Barsinghausen bei Bantorf bauen ließ, soll nun auch auf Waltringhäuser Seite entstehen. Allerdings verfügt der dann über LED-Beleuchtung.

Quelle: WIL

BAD NENNDORF. Den Bau eines weiteren Werbeturms für den dort ansässigen Baumarkt lehnte der Bauausschuss hingegen ab. Ursprünglich wollte der Hellweg-Baumarkt gemeinsam mit Möbel Heinrich und dem Hammer-Heimtex-Markt auf dem geplanten Turm nahe der A2 werben, doch die Unternehmen konnten sich offenbar doch nicht darauf einigen.

Auf Nachfrage Bernd Reeses (Grüne) sagte Stadtdirektor Mike Schmidt, er habe Gespräche mit den Firmen geführt, aber keine Tendenz in Richtung Konsens gespürt. Schmidt sagte, dass das Ja der Politik zu dem Möbel-Heinrich-Turm als Unterstützung eines wichtigen Gewerbesteuerzahlers eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist.

Störfeuer kam mal wieder aus der Nachbarschaft: Die Stadt Barsinghausen befürchtet eine Überlastung des Knotenpunktes B65/B442, weil die Werbung zusätzliche Kunden von der Autobahn anlockt, was einen Eingriff in ihre Planungshoheit bedeute.

Gewerbegebiet südlich des Knotenpunktes

Schließlich plant die Stadt, südlich dieses Knotenpunktes ebenfalls ein Gewerbegebiet auszuweisen. Laut Bad Nenndorfer Verwaltung verdeutlicht eine Beispielrechnung jedoch, dass der zusätzliche Verkehr „selbst bei einer sehr optimistischen Annahme des Werbeeffektes durch den Turm insgesamt verschwindend gering wäre“ – womit im Umkehrschluss jedoch auch der Nutzen des 46-Meter-Bauwerks in Zweifel gezogen wird.

Mehrere Redner hielten den Hellweg-Antrag auf einen eigenen Turm für reine Taktik. Das Unternehmen setze möglicherweise darauf, ein zweites Konstrukt durchzupauken – mit dem Argument der Standortsicherung. Doch bleibe die Stadt bei ihrem Nein dazu, dann entschließe sich Hellweg wahrscheinlich doch, den Möbel-Heinrich-Turm für Werbezwecke zu nutzen, wenn dieser erst einmal steht. Dem Vernehmen nach ist der Baumarkt-Kette die Miete zu hoch. gus

Langer Prozess beendet

Möbel Heinrich soll nun außerdem als Ausgleich für die vor Jahren auf dem Parkplatz gefällten Bäume eine Wiese zwischen dem Möbelhaus und dem Wohngebiet mit Bäumen bestücken. Ferner ist vorgesehen, eine Fläche südlich dem Haster Wald in der Gemarkung Waltringhausen ökologisch aufzuwerten. Für dieses Vorgehen sprachen sich sowohl der Bauausschuss als auch der Umweltausschuss aus. Damit geht ein recht zäher Prozess zu Ende, denn dieses Thema hatte die Bad Nenndorfer Politiker bereits einige Jahre lang beschäftigt. gus

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