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Wie an der Autobahn

Lärmproblem an der Kurhausstraße Wie an der Autobahn

„Das ist wie auf der Autobahn“ - Anwohner klagen über den Lärm an der Kurhausstraße in Bad Nenndorf. Ein Verkehrskonzept soll jetzt Abhilfe schaffen. Das Lärmproblem an der stark frequentierten Straße ist auch Thema der Ratssitzung am 13. September. 

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Den Verkehr würde die Verwaltung lieber aus dem Zentrum heraus halten.

Quelle: göt

Bad Nenndorf. Brigitte und Hans Werninghaus sind im April ganz gezielt in die Kurstadt gekommen. „Wir sind nach Bad Nenndorf gezogen, weil wir dachten, wir haben hier unsere Ruhe“, sagt Brigitte Werninghaus. Die beiden kommen aus Seelze und hatten sich Bad Nenndorf ganz bewusst als ihren Altersitz ausgesucht.

 Seit einigen Monaten leben sie nun an der Kurhausstraße. „Das ist wie auf der Autobahn“, berichtet Brigitte Werninghaus. Das Paar hat täglich mit Lärm zu kämpfen. „Das haben wir so nicht mal in Seelze gehabt“, erzählt Werninghaus. Das Ehepaar hat nun schon überlegt, wieder umzuziehen. Doch haben sie in Seelze ihr Haus verkauft. Und in Bad Nenndorf ist auch schon viel Geld und Mühe in die neue Wohnung geflossen.

Straße stark frequentiert 

Über den Lärm klagen auch ihre Nachbarn, berichten die Werninghaus‘. Von morgens um 5 Uhr bis abends um 23 Uhr sei der Krach der vorbeifahrenden Autos auf dem Balkon oder in der Wohnung bei offenen Fenstern nicht auszuhalten. An den Wochenenden ist es sogar noch lauter“, sagt sie. Der Problematik ist sich auch Stadtdirektor Mike Schmidt bewusst. „Die Straße ist viel zu stark frequentiert“, sagt er. Thematisiert wird die Kurhausstraße im Rahmen des Verkehrskonzeptes am Mittwoch, 13. September, 19 Uhr, im Bauausschuss. Verkehrsplaner Lothar Zacharias wird das Papier vorstellen.

 „Wir müssen das Queren in diesem Bereich unattraktiv machen“, meinte Schmidt. Das Problem sei, dass Fahrzeuge von der Hauptstraße kommend eine Abkürzung durch die Kurhausstraße und die Straße am Thermalbad nehmen, statt weiter über die Horster Straße auf die Bahnhofstraße zu fahren – und umgekehrt.

 „Wir haben die Hauptverkehrsadern in der Stadt klassifiziert“, sagt Schmidt. Das Verkehrskonzept soll nun dafür sorgen, dass diese auch entsprechend genutzt werden. Dazu zählt auch die Veränderung der Beschilderung, die einen Weg durch die Innenstadt nahelegt. göt

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