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Wie viel Feuerwehr braucht Nenndorf?

Bad Nenndorf Wie viel Feuerwehr braucht Nenndorf?

Im Sommer des Jahres 2012 ist das Niedersächsische Brandschutzgesetz überarbeitet worden. Dabei wurde nicht nur die Doppelmitgliedschaft in Feuerwehren erlaubt, auch die Feuerwehrbedarfsplanung wurden gesetzlich verankert.

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Quelle: dpa

Bad Nenndorf. Der Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde Nenndorf befasst sich morgen, Donnerstag, mit der Erstellung eines solchen Planes – und das nicht zum ersten Mal.

 In der Sitzung des Feuerwehrausschusses vom 28. Oktober 2013 hat die Arbeitsgemeinschaft Schmitz & Beivers aus Paderborn bereits über die Erarbeitung und Ausgestaltung eines solchen Bedarfsplanes informiert. Im Ergebnis waren sich sowohl die Feuerwehren als auch die Vertreter der Politik darüber einig, dass ein solcher Bedarfsplan notwendig ist. Allerdings sollten noch weitere Anbieter eingeladen werden, um einen besseren Überblick über die Möglichkeiten der Bedarfsplanung mit allen Aspekten zu erhalten.

 Nachdem das Thema im Zuge des geplanten Feuerwehrneubaus zurückgestellt worden war, sind für die morgige Sitzung zwei weitere Anbieter eingeladen, um über die unterschiedlichen Möglichkeiten und die Methodik eines Bedarfsplanes zu referieren.

 „Prinzipiell geht es um die Frage, ob die Feuerwehren personell sowie materiell gut genug ausgestattet sind, um die vorhandenen Gefahrenpotenziale abzudecken“, erklärt Gemeindebrandmeister Friedhelm Möller.

 Auch wenn es in den vergangenen Jahren wenig schwerwiegende Schadensereignisse gegeben habe, sei das kein Gradmesser für die zukünftige Planung. „Wir haben die B65, die Autobahn, den Mittellandkanal. Überall könnte es zu Unfällen kommen, auf die wir vielleicht nur unzureichend vorbereitet sind“, sagt der Gemeindebrandmeister. Vielleicht habe der Plan aber auch das Ergebnis, dass die Feuerwehren schon ausreichend ausgerüstet sind. „Das kann man vorher nicht wissen.“

 Die Brandschützer könnten einen derartigen Plan durchaus auch selbst ermitteln, allerdings würde das die Glaubwürdigkeit der Feuerwehren vor Rat und Verwaltung entscheidend einschränken. „Wir brauchen einen neutralen Dritten, um die Bedarfsplanung durchzuführen“, sagt Möller.

 Der Gemeindebrandmeister hofft, dass die morgige Sitzung entscheidende Impulse für eine schnelle Ausschreibung geben kann. Für die Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes sind zum jetzigen Zeitpunkt 20000 Euro vorgesehen.

 Die Sitzung des Feuerwehrausschusses ist öffentlich und soll um 18.30 Uhr im Gerätehaus in Bad Nenndorf beginnen. js

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