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Wie viel passt noch in den Kanal?

Wassermassen Wie viel passt noch in den Kanal?

Wie viel Wasser passt noch in den Kanal an der Bahnhofstraße? Wie lässt sich die Entwässerung des Geländes des Kindergartens an der Bahnhofstraße und des Pausenhofs der Berlin-Schule verbessern? Dies sind zwei der Fragen, die das Ingenieurbüro Kruse nach Wunsch des Wirtschaftsausschusses der Samtgemeinde Nenndorf klären soll.

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Bad Nenndorf. Anlass für die Untersuchungen waren größere Schäden nach Überschwemmungen im Sommer 2012 auf dem Gelände der Schule und der Kita, die durch eine unzureichende Entwässerung entstanden waren. Wie sich herausstellte, sind die Abläufe zum Teil zu klein oder sogar falsch angeschlossen. Nun muss die Samtgemeinde eine Lösung für das Problem finden, zumal bei einem weiteren Schadensfall auch der Versicherungsschutz in Gefahr wäre.

 Bevor das Ingenieurbüro entsprechende Lösungen erarbeiten kann, müssen allerdings erst einige Hintergründe geklärt werden. Ob sich beispielsweise Regenwasser vom Schulhof in den Kanal an der Bahnhofstraße einleiten lässt, hängt davon ab, ob dieser Kanal überhaupt noch entsprechendes Fassungsvermögen besitzt. Bei der Kita allerdings, erklärte Andreas Kruse vom zuständigen Ingenieurbüro, komme man seiner Erfahrung nach um ergänzende Maßnahmen wohl nicht herum. Denkbar wären unterirdische Füllkörper, die das Wasser auf dem Kita-Gelände auffangen, damit es später nach und nach abgepumpt werden kann. Das Problem sei nämlich, dass die Bahn höher liege als der Kindergarten. Sobald deren Kanal überläuft, fließt das Wasser ungehindert auf das Kita-Gelände.

 Letztlich sollte über konkrete Lösungsansätze aber erst nachgedacht werden, wenn klar sei, „wie ausgelastet der Kanal an der Bahnhofstraße ist“, so Kruse. Dafür ist eine hydraulische Nachberechnung nötig. Gleichzeitig soll geklärt werden, wie viel Wasser vom Schulhof bei Regen zu erwarten wäre, wenn dieses auch noch über den Kanal abgeleitet würde.

 Insgesamt kommen die weiteren Planungen auf rund 24000 Euro. Mit dem Entschluss, diese Planungen in Auftrag zu geben, ließ sich der Ausschuss jedoch eine Weile Zeit. Diskussionen über Sinn und Zweck von den angedachten Füllkörpern und über die Möglichkeit einer Entwässerung über die Schillerstraße schlossen sich an die Ausführungen Kruses an. Die SPD hatte zudem einen Antrag gestellt, zugleich auch noch zu untersuchen, ob der Kanal an der Bahnhofstraße bei zu niedrigem Fassungsvermögen nicht einfach erweitert werden könnte. Nachdem dieser Antrag bei vier Ja- und zwei Nein-Stimmen zunächst angenommen worden war, überlegte es sich die SPD aber später doch wieder anders, da diese Untersuchungen ja auch weitere Kosten verursachen. Der Antrag wurde somit wieder zurückgezogen. kle

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