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Wil Salden und das Glenn Miller Orchestra begeistern in der Wandelhalle

Lizenz zum Unterhalten Wil Salden und das Glenn Miller Orchestra begeistern in der Wandelhalle

Die Sonne hat nur wenige Strahlen durch die Fenster-Verdunkelung schleusen können. Glanz verlieh der Wandelhalle am Sonntagnachmittag fantastische Bigband-Musik.

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„Yes, my Darlin Daughter“: Ellen Bliek mischt beim Jack Lawrence-Titel weiblichen Charme und Stimmreiz in die Reihen des Orchesters. 

Quelle: sk

Bad Nenndorf. Wieder einmal war der niederländische Jazzmusiker Wil Salden mit seinem Glenn Miller Orchestra zu Gast. Die Musiker begeisterten vor ausverkauftem Haus.
Die akkurat aufgestellten und perfekt ausgeleuchteten Orchesterreihen auf der Bühne versprachen selbst unbesetzt genussvolle und entspannte Swing-Stunden. Musik vom Band lief zum Entree der Musiker. Diese übernahmen nahtlos live die Moonlight Serenade.

Das gefühlvolle Stück, eines der bekanntesten aus der Feder von Glenn Miller, ließ entspannen und träumen. Aber dämmrige Stimmung wollte Salden nicht aufkommen lassen. Dem Publikum blieb kaum Zeit zum Applaus. Wil Salden stand flugs vom Flügel auf, an dem er die Schmuse-Serenade begleitet hatte und gab – „One, two three, four!“ – den Einsatz zu einem temporeichen Marsch: „Strike Up the Band“ rauschte dem Publikum um die Ohren. George Gershwin hat das Stück aus dem gleichnamigen Musical komponiert. Mickey Rooney und Judy Garland tanzten 1940 durch die Verfilmung des Musicals.

„American Patrol“ folgte, und dann stellte Wil Salden dem Publikum die Sängerin des Tages vor: Ellen Bliek widmete sich dem Titel „Yes, my Darlin Daughter“ von Jack Lawrence und mischte weiblichen Charme und Stimmreiz in die Reihen des exzellent aufspielenden Profiorchesters, das Salden 1985 gründete und das von Genn Millers Nachlassverwaltern lizenziert ist: In Europa mit Ausnahme Großbritanniens darf das Ensemble als Glenn Miller Orchestra auftreten. Walden ist mit seinen Swing-Musikern jährlich an bis zu 160 Tagen auf Tournee – besonders oft in Deutschland und vielfach in Bad Nenndorf, wo der Sound wieder einmal faszinierte. sk

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