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Wildwuchs am Deisterweg

Gefährlich Wildwuchs am Deisterweg

Der ausufernde Wildwuchs am Deisterweg in Bad Nenndorf soll bald Geschichte sein. Derzeit wuchert das Grün an der Stelle kräftig in den Fahrbahnraum hinein. Zuständig dafür ist der Eigentümer – ein Unternehmer aus Bad Münder.

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Am Deisterweg ist ein Rückschnitt dringend nötig, denn viel Platz bleibt nicht, wenn Autos die Strecke passieren.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Aufgefallen war der Missstand bereits, als sich der Bauausschuss die Straße Anfang Juni anschaute, weil sie auf die oberen Ränge der Prioritätenliste zur Straßensanierung kommen soll. Seither ist aber nichts geschehen – außer, dass die Pflanzen an einer Seite die günstige Witterung der vergangenen Wochen mit Regen und Sonne im Wechsel zu üppiger Vegetation getrieben hat.

Straße wird eng

Einen guten Meter ragen einige Gewächse über die Straße, sodass diese reichlich eng wird. Zwar ist der Deisterweg im fraglichen Abschnitt eine Einbahnstraße, doch dies gilt nicht für Radfahrer, die sich den Platz auch mit entgegenkommenden Autos teilen müssen. „Momentan kann es dort schon gefährlich werden“, wie Ordnungsamtsleiter Martin Schmittke einräumt.

Diesem ist die Situation – die Formulierung sei gestattet – ohnehin ein Dorn im Auge, denn der Wucher ist nicht etwa auf ein Versäumnis der Stadt zurückzuführen. An der Stelle müsste das Unternehmen Niemeyer aus Bad Münder tätig werden beziehungsweise eine andere Firma beauftragen.

Problem mit Tradition

Niemeyer hatte vor Jahren Eigentumswohnungen und Reihenhäuser in dem Bereich errichtet und besitzt noch immer den Grünstreifen am westlichen Rand des Deisterwegs. Eigentlich sollte sich dort nur ein kleiner Wall befinden – dass die Pflanzen darauf so hoch wachsen wie jetzt, ist gar nicht angedacht gewesen. Doch das Problem hat mittlerweile Tradition für die Bad Nenndorfer Verwaltung.

Das Ordnungsamt muss Niemeyer jedes Jahr anschreiben und um Rückschnitt bitten. In der Regel genügt es dabei nicht, einmal auf den Umstand hinzuweisen, dass es mal wieder an der Zeit für einen Kahlschlag ist. Doch laut Schmittke liegt dies auch daran, dass Niemeyer die Verwaltung des Areals wiederum in die Hände eines anderen Unternehmens gelegt hat.

Ordnungsamt hofft auf Reaktion

Er wolle nun ein erneutes Schreiben nach Bad Münder schicken, da der Schuh mittlerweile drückt. Sollte sich dann noch immer nichts regen, müsste die Stadt Bad Nenndorf selbst eine Fachfirma beauftragen und die Kosten in Rechnung stellen. Da dies der für Bad Nenndorf aufwendigere Weg wäre, hofft das Ordnungsamt auf eine baldige Reaktion aus der Nachbar-Kurstadt.  gus

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