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Windkraft für Fortgeschrittene

Drei Landessiegerinnen bei "Jugend forscht" Windkraft für Fortgeschrittene

Dass Windkraft das Mittel für eine saubere Energiegewinnung in der Zukunft ist, davon sind Melanie Heine (14), Alina Langkowsky (14) und Tabea Diedrich (15) überzeugt.

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Melina Heine (von links), Alina Langkowsky und Tabea Diedrich freuen sich über den Preis.

Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Die drei Schülerinnen des Gymnasiums Bad Nenndorf haben sogar ein Konzept entwickelt, wie die grüne Energie bald möglicherweise noch effizienter gewonnen werden kann und damit den Landessieg in der Kategorie Technik beim Wettbewerb „Jugend forscht“ geholt.

 Nach der Meinung der Mädchen haben Windräder entscheidende Nachteile: Sie sind meist sehr groß, sehr laut und eine Gefahr für Vögel und Meerestiere. Außerdem können sie nicht in Städten aufgestellt werden, wo doch aber eigentlich der meiste Strom benötigt wird. Was also tun? Markus Hoffmann, Chemielehrer am Gymnasium Bad Nenndorf und Betreuer für die dort am Wettbewerb teilnehmenden Schüler, erklärt: „Die Mädchen haben sich dazu selbstständig Gedanken gemacht und systematisch experimentiert.“ Herausgekommen ist eine Kombination der Kraftwerkstypen „SheerWind“ und Aufwindkraftwerk.

 Das Ergebnis sei zwar noch kein Patentrezept, doch dabei gehe es auch bei dem Wettbewerb nicht primär, so Hoffmann. Vielmehr stehe das wissenschaftliche Arbeiten im Vordergrund. Erst bei den Älteren im Bundeswettbewerb (ab 16) geht es ausschließlich um Neuerfindungen. Doch die Jury war vor allem von der innovativen Technik der „Green Wind Technology“ überzeugt: „Eure Lösung ist vielleicht eine Option, wie in Zukunft die Energieversorgung im städtischen Umfeld erfolgen kann“, heißt es in der Laudatio.

 Das Trio freute sich über 150 Euro Preisgeld und über die Möglichkeit eines Besuchs der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Johnson Controls. Das haben sich die Mädels nach anderthalb Jahren Projektarbeit auch verdient: „Sie haben eine gehörige Portion Biss bewiesen“, so Hoffmann.

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