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Wohin mit den Ständen am Wochenmarkt?

Baustelle am Zentralen Platz Wohin mit den Ständen am Wochenmarkt?

Besucher des Wochenmarktes am Donnerstag haben die Kurhausstraße womöglich zweimal ablaufen müssen, bevor sie ihren Imbissstand gefunden haben. Wegen der Baustelle am Zentralen Platz ist der Standort einiger Marktbeschicker derzeit belegt oder nicht nutzbar, die Stände müssen auf andere Stellen ausweichen.

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Am Ende der Kurhausstraße bleibt es kahl. Die Markt-Beschicker sind auf Lücken zwischen den anderen Ständen ausgewichen.

Quelle: gus

Bad Nenndorf (kle). Eine feste Regelung für die Wochenmarkt-Belegung während der kompletten Bauphase gibt es allerdings nicht, wie Ordnungsamtsleiter André Lutz auf Anfrage unserer Zeitung erklärte. Erst wolle man abwarten, wie sich die Baustelle entwickelt und wie sie sich auf das Marktgeschehen auswirke. Gleichwohl gebe es selbstverständlich Überlegungen, wie es ab September weitergehen kann.
Momentan ist die Baustelle für den Markt nämlich kein übermäßig großes Problem. Da noch Ferien sind, sind manche Standplätze an der Kurhausstraße nicht besetzt, die Beschicker sind im Urlaub. Die wenigen Stände, die von der Baustelle unmittelbar betroffen sind, können bis zum Ende der Ferien erst einmal in diese Lücken ausweichen.
Danach müsse man sehen, wie sich bis dahin alles entwickelt hat, so Lutz. Als Wanderbaustelle wird diese zudem nicht durchgehend denselben Platz belegen. Das heißt, dass, selbst wenn der Zentrale Platz noch nicht fertig gestellt ist, der Wochenmarkt nicht durchgehend beeinträchtigt sein muss.
Eine Option für die Zeit nach den Ferien wäre das Ausweichen der betroffenen Stände auf den Parkplatz an der Poststraße. Allerdings möchte die Verwaltung das gerne vermeiden, da dann – zusätzlich zur Fläche hinter dem Hotel Hannover – noch mehr Parkplätze in der Innenstadt wegfielen, so Lutz. Die Stellplätze immer kurzfristig zu sperren, sei zudem nicht unkompliziert, weil manche Fahrer ihr Auto ja auch über Nacht dort abstellen.
Eine Erweiterung des Marktes entlang der Kurhausstraße in Richtung Am Thermalbad wäre ebenso denkbar, sagt Lutz. Doch auch das wäre keine Ideallösung, da sich dann das Problem ergäbe, dass der Thermalbad-Parkplatz nicht mehr von der Kurhausstraße aus, sondern nur noch über die Poststraße zu erreichen wäre. Ohnehin müsste dies erst mit dem Staatsbad abgeklärt werden.
Die einfachste Lösung wäre sicherlich, wenn die paar betroffenen Stände auch weiterhin auf entstehende Lücken ausweichen könnten, so Lutz. Jenseits der Spargel- und Erdbeerzeit täten sich immer ein paar freie Stellen zwischen den übrigen Ständen auf. Nur wenn die Kapazitäten nicht ausreichen sollten, müsse eine andere Alternative her. 

Schilder, Schilder, Schilder

Für Unverständnis haben die vielen Verbotsschilder seit Baubeginn des Zentralen Platzes gesorgt – weder von der Buchenallee, noch von der Kurhausstraße und schon gar nicht von der Kampstraße aus durften Autofahrer die Stelle zwischen Pizzeria und Apotheke passieren. Obwohl dort eigentlich keine Baustelle ist.
Amtsleiter André Lutz begründete die Ausschilderung damit, dass die Baufirma häufig mit schweren Fahrzeugen zum Material-Lagerplatz auf dem Hotel-Parkplatz an der Buchenallee fahren muss. Daher solle der reine Durchgangsverkehr von der betreffenden Achse weggeleitet werden. Zusatz-Schilder weisen auf die Erreichbarkeit der Geschäfte und medizinischen Betriebe hin. Ziel sei es, den Arbeitern so viel Freiraum wie möglich zu verschaffen, damit sie schneller vorankommen.
Allerdings räumte Lutz ein, dass vergessen worden ist, bereits an der Ecke Buchenallee/B 442 einen Hinweis auf das Durchfahrtsverbot zu platzieren, denn derzeit bemerken Autofahrer dieses erst, wenn sie an der abschüssigen Buchenalle neben der Minigolfanlage stehen – und dann müssen sie auf dem Material-Lagerplatz wenden. Der zusätzliche Hinweis komme in den nächsten Tagen. Bald ist der Platz zwischen Pizzeria und Apotheke aber wohl ohnehin dicht, denn ab Oktober wird auch dieser Bereich saniert. Lutz sagte, die Stadt wolle sich noch genau überlegen, wie sie den Verkehr dann regelt. gus

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