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Wohin soll Bad Nenndorf gehen?

Bauausschuss Wohin soll Bad Nenndorf gehen?

Das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) des Landkreises wird derzeit neu aufgestellt und soll dabei an aktuelle Herausforderungen wie den Klimaschutz angepasst werden.

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Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Bei den Mitgliedern des Bad Nenndorfer Bauausschusses sorgte diese Prozedur für einigen Erklärungsbedarf. Unter anderem entstand bei einigen Ratsleuten wie auch bei Bürgern die Befürchtung, dass sich Änderungen des bestehenden RROPs negativ auf die Kurstadt auswirken könnten.

„Das RROP formuliert übergeordnete Ziele“, erklärte Bauamtsleiter Hans-Bernhard Kampen. Beispielsweise auf Einzelhandelsansiedlungen oder ähnliche Vorhaben in den Kommunen habe das Programm keinen Einfluss, dafür habe jede Gemeinde ihren eigenen Flächennutzungsplan. Auf die Ausweitung einer Gemeinde nach Norden, Süden, Westen oder Osten mit neuen Wohn- oder Gewerbegebieten kann das RROP dagegen Auswirkungen haben.

Wenn es um Neuansiedlungen geht, werden für gewöhnlich Mittelzentren bevorzugt. Da es sich bei Bad Nenndorf um ein solches handelt, sei die Kurstadt in diesem Bereich also nicht negativ betroffen, so Kampen.

Trotzdem sei Bad Nenndorf wie alle Kommunen dazu aufgefordert, zu erörtern: „Wo wollen wir hin? Wie wollen wir uns entwickeln?“, wie Cornelia Jäger, Ratsmitglied und Mitglied des Kreistags, erklärte. Für diesen Zweck wünschte sich Frank Steen (WGN) spezielle Arbeitsgruppen, die sich mit dieser Frage beschäftigen. Die Ansätze dafür seien bereits da, gab Stadtdirektor Mike Schmidt an.

Das Verfahren für das RROP befinde sich allerdings noch in einer sehr frühen Phase, noch habe der Landkreis überhaupt keinen Entwurf vorgelegt, den es zu besprechen gelte – aus dem Grund, da zunächst das Landesraumordnungsprogramm geändert werden soll, was sich wiederum auf die einzelnen RROP auswirkt. kle

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