Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Wohnraum an der Gehrenbreite schaffen

Stang ein Jahr im Amt Wohnraum an der Gehrenbreite schaffen

Seit einem Jahr ist Annette Stang nun als Bauamtsleiterin in der Nenndorfer Verwaltung tätig – Zeit für die 52-Jährige, Bilanz zu ziehen. Und die kann sich sehen lassen: Sowohl das Fazit der zurückliegenden zwölf Monate als auch der Ausblick auf die kommenden Jahre fallen trotz der einen oder anderen Herkulesaufgabe positiv aus.

Voriger Artikel
Nächste Schweinerei im Postkasten
Nächster Artikel
Frauengruppe sucht weitere Mitstreiter

Annette Stang ist seit einem Jahr in Bad Nenndorf tätig.

Quelle: js

Bad Nenndorf. Außerdem formuliert sie weitere Ziele. Da stechen in 2016 etwa die geplante Ansiedlung der Sedai Druck GmbH auf dem Gewerbegebiet Gehrenbreite und die Installation des Baugebiets Hinteres Hohefeld besonders hervor. „Jahrelang haben wir hier nicht so große Pläne gehabt“, unterstreicht Stang.

Pläne ist auch das Stichwort, wenn es um die Aufgaben geht, die im kommenden Jahr zu bewältigen sind. Etwa für die schon angesprochene Ansiedlung von Sedai auf der südlichen Hälfte der Gehrenbreite. Dafür soll im Herbst 2017 der Bebauungsplan stehen. Bis dahin müssen etwa ein schlüssiges Entwässerungskonzept erstellt und geeignete Kompensationsflächen gefunden werden. „Und das wird gar nicht so einfach“, glaubt Stang.

Wenig Wohnraum vorhanden

Weiterhin strebt die studierte Architektin an, ein Wohnraumversorgungskonzept für die Kurstadt auf den Weg zu bringen, „um die Preise wieder etwas einzufangen“. Denn aufgrund der Situation, dass Wohnraum in Bad Nenndorf wenig vorhanden und damit teuer ist, können sich gerade Familien aus dem unteren Lohnsektor hier kein Eigenheim leisten.

Darüber hinaus möchte die 52-Jährige die Regionalplanungsstelle beim Landkreis davon überzeugen, unweit der Gehrenbreite ein neues Baugebiet ausweisen zu können. „Und neue Anwohner bedeuten auch Kinder, da müssen wir uns auch über den Bau einer weiteren Kita Gedanken machen“, so Stang.

In ihren Aufgabenbereich ist seit dem 1. Januar außerdem das Gebäudemanagement des Kurhauses gefallen, welches bislang noch dem Samtgemeindebürgermeister, Mike Schmidt, unterstand. Generell ist die ortsprägende Immobilie ein ziemlich heißes Eisen.

Vier Möglichkeiten werden erörtert

„Da werden große Diskussionen kommen“, vermutet Stang. Man müsse alle Varianten, ob nun Abriss trotz Bürgerentscheids oder Sanierung, nach ihrer Wirtschaftlichkeit prüfen. Genauso soll bei dem möglichen Umzug der Verwaltung verfahren werden. Allein die Tatsache, dass intern bereits vier Möglichkeiten erörtert werden, wo das Rathaus künftig zu finden sein könnte, zeigt, dass es im kommenden Jahr wohl tatsächlich ernst um die Sache wird.

Das sind aber nur einige der Vorhaben, die Stang in 2017 angehen will – vom Neubau des Bauhofs und der Beseitigung von Altlasen im Kurpark ganz zu schweigen. Doch genau das reizt die 52-Jährige: „Es ist ja das Tolle, dass es hier keinen Stillstand gibt.“  

Im Unterschied zur Verwaltung in Barsinghausen, von der Stang in die Kurstadt gewechselt war, handele es sich bei Nenndorf um keine Haushaltssicherungskommune, bei der auf jeden Euro geschaut werden muss. „Hier wird in Sachen investiert, die wichtig sind. Und trotzdem sieht es mit Haushalt ja ganz gut aus“, findet die Amtsleiterin. js

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die SN suchen kreative Schaumburger. Ob Fotografie, Farbe, Skulpturen oder was die Kunst sonst alles hergibt: Unter dem Motto „Schaumburg kreativ“ suchen die Schaumburger Nachrichten auch in diesem Jahr nach Künstlern in der Region. mehr

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg