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Wünsche fürs „Vereinsheim“ klar formuliert

Nutzungsordnung für Mehrgenerationenhaus Wünsche fürs „Vereinsheim“ klar formuliert

Das Konzept zur Nutzung des Mehrgenerationenhauses (MGH) in Bad Nenndorf wird derzeit auf Wunsch dreier Vereine und mit Zustimmung des Ausschusses für Jugend, Soziales, Sport und Kultur von der Verwaltung überarbeitet.

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Bad Nenndorf (kle). Bis zur nächsten Sitzung des Gremiums im März sollte der Vorentwurf vorliegen, sagte André Lutz vom Amt für Bildung und Soziales auf Anfrage dieser Zeitung.

 Hintergrund ist die Erkenntnis der Beteiligten, dass das ursprünglich angedachte Nutzungskonzept nicht mit mehr mit der Realität übereinstimmt. Damals war angedacht, dass das MGH hauptsächlich von den Vereinen der Interessengemeinschaft Vereinsheim (IGV) genutzt wird, nämlich dem Männergesangverein (MGV), dem VfL und dem Schützenverein, die dafür laut Überlassungsvertrag auch Miete bezahlen. Andere Vereine und Gruppen hingegen dürfen kostenlos in das Gebäude. Die Mitglieder der IGV empfinden diese Regelung inzwischen als ungerecht. Auch Hürden im Bereich der Küchennutzung veranlassten die Verwaltung, das Nutzungskonzept noch einmal zu überdenken.

 Bei einem Treffen, zu dem die Verwaltung die IGV-Mitglieder und die Ratspolitiker eingeladen hatte, kristallisierten sich folgende Wünsche der Beteiligten heraus, die im Vorfeld bereits angesprochen worden waren: Zum einen möchte die Verwaltung gerne die Nutzungsbedingungen für den Küchenraum ändern. Bislang haben nur die IGV-Mitglieder Zugriff darauf, bei einer neuen Regelung könnte dieser deutlich unkomplizierter auch an andere Nutzer vermietet werden. Anfragen dafür lägen bereits vor, so Lutz.

 Den Vereinen geht es vor allem um die Miete. VfL und Schützenverein seien bereit, auch weiterhin für die Nutzung des MGH zu zahlen, da sie dort einen eigenen Raum haben, so Lutz. Allerdings möchten sie diese Miete gerne verringern. Ein Argument des VfL laute außerdem, dass dessen Mitglieder sich sehr viel um das Gebäude kümmerten. Der Gesangverein möchte von der Miete ganz befreit werden, da er nicht einmal einen eigenen Raum in dem Gebäude hat und dieses in der gleichen Weise wie andere externe Gruppen nutzt.

 Basierend auf diesen Wünschen überarbeitet die Verwaltung derzeit die Nutzungsordnung. Inklusive Überlassungsvertrag kann diese jedoch nur mit Zustimmung des Rats geändert werden. In den vergangenen Fachausschusssitzungen gingen die Meinungen der Politiker zu diesem Thema weit auseinander. Zu dem gemeinsamen Treffen sei leider nur ein einziger Ratsvertreter erschienen, so Lutz.

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