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Wunderbare Wendung

Kita Bahnhofstraße Wunderbare Wendung

Die Entscheidung, dass der Kneipp-Kindergarten in der Bad Nenndorfer Bahnhofstraße nun doch nicht in die geplante Betreuungseinrichtung am Hohefeld zieht, hat nicht nur bei der Belegeschaft Freude ausgelöst. Auch der hiesige Kneipp-Verein zeigt sich angetan von dieser Wendung.

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Quelle: pr

Bad Nenndorf. Allerdings gibt sich die Gemeinschaft damit nicht zufrieden und strebt für die Seniorenanstalt Curanum nun ebenfalls eine Zertifizierung an.
„Dass die Kita an der Bahnhofstraße bleibt, finde ich hervorragend“, sagt Rainer Apholz vom Vorstand des Kneipp-Vereins Bad Nenndorf. Schließlich habe man bereits viel in die Bildungseinrichtung investiert. Auch der Außenbereich sei „wunderschön“. Die Verwaltung hatte angesichts des Mangels an Kita-Plätzen beschlossen, die Betreuungsanstalt an der Bahnhofstraße zu belassen und am Hohefeld eine zweite Kita in der Kurstadt zu schaffen (wir berichteten).
Seit 2007 hängt an der Bahnhofstraße das angesehene Kneipp-Zertifikat, dass sich im Wesentlichen auf fünf Säulen stützt: Wasser, Ernährung, Heilpflanzen, Bewegung und Lebensordnung. Das Konzept wird in den Tagesablauf beständig eingebunden. Dazu gehören beispielsweise die Nutzung des Wassertretbeckens, gesunde Ernährung und die spielerische Heranführung an die Heilkräuterlehre.

Einmal pro Monat Saunabesuch

Einmal im Monat besuchen die Jungen und Mädchen etwa die Sauna der Landgrafentherme, was unter die Oberbegriffe Wasser und Lebensordnung fällt. Lebensordnung meint beispielsweise den geselligen Kontakt und Kulturelles. Alle zwei Jahre überprüft ein Experte des Kneipp-Bundes, ob die Bestimmungen des Vereins auch eingehalten werden. Etwaige Workshops für die acht Erzieherinnen, die dafür nötig sind, finanzieren entweder die Samtgemeindeverwaltung oder der Kneipp-Verein selbst.
Jener hat aber nicht nur eigene pädagogische Ansätze in petto. „Im Vergleich zu einem Sportverein geht es uns nicht nur um Bewegung, sondern wir sind um die Ganzheit bemüht“, so Apholz. Über das Kindergartenalter hinaus begleitete der Verein das Leben seiner Mitglieder auf der Grundlage der Gesundheitslehre von Sebastian Kneipp mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktivitäten.

Vorstoß blieb ohne Erfolg

Die Kneipp-Pädagogik sollte auch in der Grundschule der Kurstadt Einzug finden, doch der Verein hatte mit dem Vorstoß keinen Erfolg. Anders sieht es dagegen bei der Seniorenresidenz Curanum aus. Die Leitung des Hauses sei dem Vorschlag einer Kneipp-Zertifizierung nicht abgeneigt und die Gespräche laufen, sagt Apholz. Allerdings dauere es in der Regel zwei Jahre, bis eine Zertifizierung vorliege. Einige Standbeine der Gesundheitslehre wie Bewegungsangebote und gesunde Ernährung seien bereits vorhanden.
Für ein Teil des Pflegepersonals seien aber etwa noch Zusatzausbildungen nötig. „Viele Dinge sind schon da. Man muss nur den ersten Schritt machen. Und mit der Zertifizierung kann man gut an die Außenwelt treten“, ist sich Apholz sicher. js

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