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Zeuge macht sich rar

Nazi-Aufmarsch Zeuge macht sich rar

Eigentlich hätte der Fall schon längst bei der Staatsanwaltschaft auf dem Tisch liegen sollen. Wegen Problemen bei der Zeugenvernehmung haben sich die Untersuchungen um den angeblichen Zwischenfall zwischen einem Polizisten und einem Demonstranten der Grünen beim Nazi-Aufmarsch im August verzögert.

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Quelle: SN

Bad Nenndorf. Wie die Polizei auf Anfrage erklärte, war der betreffende Zeuge, der vor knapp einem Monat hätte befragt werden sollen, zur Vernehmung gar nicht erst aufgetaucht.

 Anlass für die Untersuchungen bei der Polizei war eine Pressemitteilung der Grünen Jugend Niedersachsen (GJN), in der diese angab, ein Beamter der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) habe ein Mitglied der Grünen und Teilnehmer der Gegendemonstration bewusstlos geschlagen, als die Gegendemonstranten durch die Absperrung der Polizei gelangen wollten. Infolge der Pressemitteilung leitete die Polizei eine interne Untersuchung ein. Die Suche nach Hinweisen, die den Vorwurf hätten erhärten können, gestaltete sich jedoch als schwierig. Keiner der potenziellen Zeugen von der Grünen Jugend konnte oder wollte Angaben zum vermeintlichen Opfer machen. Die Vernehmung des letzten Zeugen, eines Mannes aus Braunschweig, war für Anfang Oktober geplant. Da der Zeuge nicht erschienen war, verzögerte sich das Vorhaben, berichtet Gabriela Mielke, Pressesprecherin der Polizei Nienburg/Schaumburg. In den kommenden Tagen soll der Fall allerdings endgültig an die Staatsanwaltschaft weitergereicht werden. Diese wird dann über das weitere Vorgehen entscheiden.kle

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