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Zoo-Verein löst sich auf

Letztem Mitarbeiter wurde bereits gekündigt Zoo-Verein löst sich auf

Der Förderverein des Kleinen Zoos am Krater will sich bei seiner nächsten Mitgliederversammlung auflösen. Zwar existiert der Verein noch für mindestens ein Jahr weiter, doch laut einer Pressemitteilung steht die Betreiberfamilie des Zoos wohl schon ab Mai ohne Mitarbeiter da.

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Quelle: SN

Bad Nenndorf. „Aus fürsorgerischen und arbeitsrechtlichen Gründen mussten wir unserem Mitarbeiter kündigen“, heißt es in der Pressemitteilung. Dennoch sei der Verein bemüht, auch weiterhin für Hilfe im „Kraterzoo light“ zu sorgen. So war der künftige Betrieb mit nur noch wenigen Tieren von Familie Schulz bezeichnet worden.

 Die Kündigung zum 30. April hat der Verein ausgesprochen, weil Tierwirt Sandro Drechsler gemäß Auflagen des Tierschutzes nicht ohne einen gelernten Tierpfleger arbeiten darf. Doch bereits seit der Winterpause, als Anne Brandes ihren Job aufgab, fehlt ein Tierpfleger. Der Förderverein hat außerdem die von der Stadt zugesagten 25000 Euro Zuschuss für 2015 noch gar nicht abgerufen. Mit dem Geld wurde seit Jahren das Personal bezahlt.

 Der Verein reagiert auf die Verkleinerung des Tierparks. Vorsitzender Detlef Panter hatte die Auflösung bereits vor Wochen als wahrscheinlich bezeichnet. Jetzt wird der Schritt für Donnerstag, 30. April, angekündigt. Allerdings soll zunächst ab 19 Uhr die ordentliche Vereinsversammlung ablaufen, in der Berichte und andere Formalien abzuwickeln sind. Anschließend beginnt im Restaurant „Baba’s“ eine außerordentliche Versammlung, bei der die Teilnehmer zunächst die Vereinsauflösung beschließen sollen. Anschließend sieht die Tagesordnung einen Beschluss zur Bestellung von Liquidatoren vor.

 Der Verein besteht noch für ein Jahr weiter, in dieser Zeit sind die Liquidatoren die handelnden Organe und führen die laufenden Geschäfte. Das Amtsgericht streicht den Verein am Schluss aus seinem Register. Als Begründung für die Auflösung gibt der Vorstand an, dass der Vereinszweck – die finanzielle Unterstützung des Kraterzoos – verloren geht, wenn der Tierpark geschlossen oder zumindest erheblich verkleinert wird.

 In der Pressenotiz schreibt der Vorstand, dass ein Zoobetrieb auch ohne die Infrastruktur des Wohnhauses möglich wäre. Die Anschlüsse könnten vom Kiosk her verlegt werden. Doch die Entscheidung von Familie Schulz werde respektiert. Der Vorstand sagt Lenchen und Werner Schulz „Danke“ für „viel Freude“, die den Generationen von Besuchern bereitet worden sei. gus

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