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Zu Gast bei Frontex

Erasmus-Projekt Zu Gast bei Frontex

Im Rahmen des Erasmus-Projekts „Cooperation on Mobility in Europe“ sind acht Schüler und zwei Lehrer des Gymnasium Bad Nenndorf zu einem internationalen Projekttreffen nach Warschau gefahren. Dort haben sie an der polnischen Partnerschule Spoleczne Gimnasjum Hispaniola verschiedene Aspekte des Themas Mobilität beleuchtet.

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Die Schüler lassen es sich in Warschau gut gehen.

Quelle: pr.

BAD NENNDORF. Dazu gehörte die Auswertung von Umfragen, mit denen die Einstellung und das Wissen zum Thema Mobilität bei den Jugendlichen an den beteiligten Schulen gemessen wurde. Diese werden während der Laufzeit des Projekts wiederholt, um so Veränderungen und Entwicklungen aufzuzeigen. Außerdem lernten die Schüler die Aufgaben der in Warschau ansässigen EU-Grenzsicherheitsbehörde Frontex kennen und folgten einem Vortrag von zwei Beamten der polnischen Grenzbehörden, die von ihrer Tätigkeit berichteten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Reise lag auf der Auseinandersetzung mit der Geschichte der jüdischen Bevölkerung im Nachbarland. So erfuhren die Teilnehmer beim Besuch eines neuen Museums zur Geschichte der polnischen Juden, warum sich europäische Juden im Mittelalter in Polen ansiedelten und warum Osteuropa das Zentrum des jüdischen Lebens in Europa wurden. Zugleich konnten die Schüler am Beispiel des Warschauer Gettos sowie der Deportationen erfahren, wie unmenschlich Juden und andere Minderheiten während der deutschen Besatzung behandelt wurden. Dies wurde auch beim Besuch der Gedenkstätte Radegast in Lodz deutlich.

An der zweijährigen Schulpartnerschaft „Cooperation on Mobility in Europe“ (COME), die von der Europäischen Kommission gefördert wird, nehmen neben dem Gymnasium Bad Nenndorf als koordinierender Einrichtung und der polnischen Schule zwei weitere Institute aus Champagne (Frankreich) beziehungsweise Santiago de Compostela (Spanien) teil.

Zusammen sollen die Schüler zahlreiche Facetten von Mobilität und Migration von der Völkerwanderung bis zur Globalisierung betrachten, um so die Gemeinsamkeiten und Verbindungen zwischen den beteiligten Ländern zu erkennen. Die Projektsprache ist dabei Englisch. r

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