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Zurück zu den Wurzeln

Kurpark Bad Nenndorf Zurück zu den Wurzeln

Der Kurpark soll noch näher an das historische Grundkonzept herangerückt werden, nachdem der Landschaftsgarten einst angelegt worden war. Daher wird nicht zwingend an jeder Stelle, wo zuletzt ein Baum gefällt werden musste oder dem Sturm zum Opfer fiel, ein neuer gepflanzt.

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Bad Nenndorf. Der Kurpark wurde Ende des 18. Jahrhunderts im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Seither sind allerdings viele Veränderungen eingetreten – baulicher Art genauso wie im Hinblick auf die Bepflanzung. Die Sanierung von Sonnengarten, Esplanade, Promenade sowie dem Bereich bis hoch zur Lies-Allee hat bereits einige dieser Veränderungen rückgängig gemacht, wobei auch die historische Vorlage beachtet wurde.

Jetzt soll dieser Weg fortgesetzt werden. Wie Bauamtsleiterin Annette Stang auf Anfrage dieser Zeitung erklärte, bewirbt sich die Stadt im Herbst für die Aufnahme in das Sanierungsprogramm Stadtgrün, das im Jahr 2017 neu konzipiert wurde. Dann soll mit Fördergeld die nächste Etappe kofinanziert werden.

Bäume verstellen Sichtachsen

Bereits mehrfach war von Experten kritisiert worden, dass Bäume an Stellen wachsen, wo sie Sichtachsen verstellen. Daher wird Stang zufolge derzeit die Erstellung eines Planes vorbereitet, auf dessen Basis die Stadt bewerten kann, wo umgestürzte oder gefällte Bäume ortsnah ersetzt werden müssen und wo möglicherweise ein Ersatz an anderer Stelle sinnvoller ist. Verhandlungspartner sind dabei die Naturschutzbehörde und der Denkmalschutz des Landkreises. Denn die Naturschützer wachen darüber, dass verloren gegangene Bäume adäquat nachgepflanzt werden. Die Denkmalhüter haben dafür die historische Komponente im Blick.

Am Galenberg ist es jedoch eher wahrscheinlich, dass die dort in großem Stil vom Sturm beschädigten Bäume direkt nachgepflanzt werden. Denn der Galenberg war auch ursprünglich als der waldähnliche Teil des Parks vorgesehen. Hingegen wird beispielsweise die große Rotbuche hinterm Kurhaus, die 2017 gefällt werden musste, wohl eher andernorts kompensiert.

Die Beet-Einfassungen am Kurhaus sind in dieser Woche verschwunden.

Einfassungen entfernt

Ähnliches gilt für andere jüngst rund ums Kurhaus entfernten Bäume. Im Zuge dieser Arbeiten wurden jetzt auch die Waschbetoneinfassungen der Beete neben der Promenade entfernt. Der Grund war, dass die Wurzeln der dort gefällten Bäume ausgefräst werden mussten. Und da im Zuge der Kurhaussanierung die Beet- und Treppenanlage ohnehin verschwindet, konnte die Einfassung jetzt bereits entfernt werden. gus

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