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Zuwachs im Kraterzoo

Bad Nenndorf / Kraterzoo Zuwachs im Kraterzoo

Der Kleine Zoo am Krater hat Zuwachs bekommen – allerdings nicht in Form von tierischem Nachwuchs.

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Detlef Panter, Lenchen Schulz (Mitte) und Tierpflegerin Anne Brandes wagen einen Blick aus dem neuen Ziegenstall des Streichelgeheges.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Nachdem der Zoo seit dem Weggang der letzten Tierpfleger vor rund zwei Monaten in der Übergangszeit von ehrenamtlichen Helfern betrieben wurde, hat der Tierpark jetzt einen neuen Mitarbeiterstamm.

Die Konstellation ist in der Tat ein wenig ungewöhnlich, teilen sich doch jetzt drei Mitarbeiter die zwei Halbtagsstellen. Einer davon ist im Zoo kein Unbekannter: Hatem „Hamid“ Osse ist bereits seit 13 Jahren als freiwilliger Helfer im Tierpark aktiv. Der zweite Mitarbeiter, Tierwirt Sandro Drechsler, kam neu in die „Zoofamilie“. Beide sind zwar keine gelernten Fachkräfte, „aber im Umgang mit Tieren erfahren“, erklärt Detlef Panter, Vorsitzender des Fördervereins.

Nach den Auflagen der Naturschutzbehörde muss dem Mitarbeiterstamm allerdings mindestens eine Fachkraft angehören. Die Dritte im Bunde ist deshalb die Lauenhägerin Anne Brandes, Ehefrau von Florian Brandes, dem Leiter der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen, und selbst gelernte Tierpflegerin.

„Das war für uns ein zufälliger Wurf, und wir waren sehr froh, dass das geklappt hat“, sagt Panter. Immerhin sei es gar nicht so leicht, für diese Stelle jemanden zu finden. „Wir können die Leute leider nicht fürstlich entlohnen“, eine gewisse Form von Idealismus gehöre einfach mit dazu. Brandes war durch ihren Mann auf die Stelle in Bad Nenndorf aufmerksam geworden. Die 27-Jährige wollte für drei Jahre in Elternteilzeit gehen und war deshalb auf der Suche nach einer Art Mini-Job. Ihre Vorstellungen und die des Zoo-Teams hätten damit gut zusammengepasst.

Hatem Osse und Sandro Drechsler haben nun jeweils eine knappe Halbtagsstelle, von denen je ein paar Stunden für Anne Brandes „abgeknapst“ wurden. Die wenigen Stunden seien für die Auflagen der Naturschutzbehörde aber vollkommen ausreichend, erklärt Panter. „Das ist mit dem Veterinäramt alles abgestimmt.“

Statt vormals zwei Fachkräften sind im Zoo damit nun drei Mitarbeiter angestellt. Für Panter und Zoo-Inhaberin Lenchen Schulz kommt diese Konstellation nicht ungelegen. „Die Lösung ist für uns sehr erfreulich, weil wir mit drei Leuten wesentlich flexibler sind, wenn jemand in den Urlaub geht oder mal krank wird“, so Panter.

Fast zeitgleich mit der Eröffnung des neuen Streichelgeheges im hinteren Teil des Zoos hat Brandes nun ihre Arbeit aufgenommen. Vor einigen Wochen war der dortige Ziegenstall fertiggestellt worden. Danach bekamen die Tiere noch ausreichend Zeit, sich an ihr Zuhause zu gewöhnen. Inzwischen ist das Gehege für Besucher geöffnet. kle

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