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Zwei Hunde offenbar mit Rattengift vergiftet

Bad Nenndorf / Köder in der Stadt Zwei Hunde offenbar mit Rattengift vergiftet

In Bad Nenndorf sind in jüngster Zeit zwei Hunde mit Rattengift vergiftet worden, einer sei daran gestorben, berichtet André Zimmermann vom Deutschen Teckelklub Hannover. Für ihn liegt der Verdacht nahe, dass „ein Hundehasser Rattengift als Köder“ auslegt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Rattengiftköder (Symbolbild)

Quelle: haz

Bad Nenndorf (kle). Zuerst war es ein ganz normaler Tagesablauf für die Bad Nenndorferin Maren Villaescusa, als sie am Sonnabendmorgen mit ihrem erst sieben Monate alten Zwerglanghaardackel zum morgendlichen Spaziergang aus dem Haus ging. Auch nach der Rückkehr „war zuerst alles gut, dann hat er sich plötzlich verändert“. Er habe ins Wohnzimmer gemacht und am ganzen Körper gezittert, bis er sich irgendwann draußen im Garten in eine Ecke verkrochen und „sich quasi schon zum Sterben hingelegt“ habe. So schnell wie möglich machte sich Villaescusa auf den Weg zu ihrer Tierärztin. „Erst lag der Verdacht auf einem Magen-Darm-Virus“, die Blutuntersuchung zeigte jedoch, dass der Hund Rattengift zu sich genommen hatte. Nach Erhalt eines Gegenmittels sei es dem Welpen schon wieder besser gegangen, so Villaescusa, über den Berg sei er aber noch nicht. Die Genesung könne bis zu sechs Wochen dauern, habe die Tierärztin gesagt.
Im Grunde gehe sie immer die gleichen Wege zum Spazieren, beispielsweise durch den Kurpark, die alte Bahntrasse entlang und über die Feldwege bei der Neubausiedlung „Auf dem Lay“. Wann und wo der Hund das Gift aufgenommen habe, wisse sie jedoch leider nicht.
Wer bei seinem Hund eine entsprechende Vergiftung feststellt, sollte sofort einen Tierarzt aufsuchen. Symptome können starkes Zittern und apathisches Verhalten sein, wie eine Stadthäger Tierärztin erklärte. Auch blasse Schleimhäute seien ein deutliches Zeichen für eine bereits fortgeschrittene Vergiftung.
Hinweise nimmt die Polizei Bad Nenndorf unter Telefon (0 57 23) 9 4 6 10 entgegen.

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