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Zwei Stunden und kein bisschen weiter

Bad Nenndorf Zwei Stunden und kein bisschen weiter

Der Feuerwehrausschuss des Samtgemeinderates Nenndorf hat am Donnerstagabend zum Thema Brandschutzbedarfsplan getagt.

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Quelle: dpa

Bad Nenndorf. Allerdings wurden dabei nur zwei Vorschläge externer Experten angehört, wie ein solcher Plan aussehen könnte. Eine Entscheidung, ob und wann der Plan in Auftrag gegeben werden soll, steht noch aus.

 Bereits in der Sitzung am 28. Oktober 2013 hatte die Arbeitsgemeinschaft Schmitz & Beivers über die Ausgestaltung eines Brandschutzbedarfsplanes referiert. Zum damaligen Zeitpunkt wurde beschlossen, dass ein solcher Plan zwar notwendig sei, es aber noch weiterer Angebote bedürfe, um einen besseren Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Ausarbeitung zu erhalten (wir berichteten).

 Nachdem das Thema im Zuge des Feuerwehrhausneubaus in Verzug geraten war, wurden in der zweistündigen Sitzung am Donnerstag zwei weitere Anbieter angehört: Jochen Siepe von der Firma Saveplan und Stefan Buschendorf von der Frima BBS Hamburg. Beide Vorträge ähnelten einander. Außer kleineren Unterschieden, beispielsweise in der Risikoanalyse und bei der Methodik der Datenerhebung, gab es nur gravierende Abweichungen bei der Frage der Kosten und der benötigten Zeit für die Ausarbeitung eines Planes.

 Der selbstständige Gutachter Siepe bräuchte nach eigenen Angaben ein halbes Jahr, die Firma BBS wäre erst nach anderthalb Jahren fertig. Allerdings wäre die BBS, die Stefan Boschendorf und ein Partner von der Feuerwehr Hamburg nebenberuflich betreiben, mit 11000 bis 13000 Euro wesentlich günstiger als die veranschlagten 18000 Euro von Siepe. Beide liegen mit ihren Schätzungen aber im Rahmen der im Haushalt dafür vorgesehenen 20000 Euro.

 Die Verwaltung in Person von Amtsleiter André Lutz wurde damit beauftragt, verbindliche Angebote einzuholen und die Auftragsvergabe in Abstimmung mit der Feuerwehr vorzubereiten.

 Ausschussmitglied Erwin Biener (WGN) stellte anschließend allerdings die Frage, warum er an diesem Abend überhaupt anwesend war. Schließlich war schon im Vorfeld beschlossen worden, dass ein solcher Plan notwendig sei. Amtsleiter Lutz erklärte, dass die Veranstaltung dazu diente, den Ausschussmitgliedern einen objektiven Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten eines Bedarfsplans zu geben.

 Jetzt müssen Feuerwehr, Verwaltung und letztlich der Samtgemeindeausschuss entscheiden, wen sie bevorzugen. Lutz rechnet damit, dass die Entscheidung der Feuerwehr, welcher Anbieter den Vorzug bekommt, noch im Oktober fällt und der Samtgemeindeausschuss im November über die Vergabe des Auftrages entscheidet. js

Feuerwehrhaus in Entwurfsphase

Der Feuerwehrausschuss sprach auch kurz über das geplante neue Feuerwehrhaus in Bad Nenndorf. Die Verwaltung gab bekannt, dass die Arbeit mit dem Architekturbüro S3 fortgeführt werde und man sich jetzt in der Entwurfsphase befinde. Auf die Frage, warum der Neubau zeitlich vor einem Feuerwehrbedarfsplan beschlossen wurde, betonte er die besondere Stellung der Feuerwehr in Bad Nenndorf: „Die Schwerpunktfeuerwehr hat einen sehr großen Einflussbereich und muss dementsprechend ausgestattet sein.“ Außerdem sei die Idee eines Bedarfsplanes über die gesamte Struktur der Feuerwehr in der Samtgemeinde erst im Laufe der Debatte um das neue Feuerwehrhaus entstanden.

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