Haste. „Im kleinen, aber feinen Rahmen“ soll das Ereignis am 3. Juni begangen werden, hat Bürgermeister Sigmar Sandmann in der Sitzung des Jugend-, Sport- und Kulturausschusses ein buntes Programm im und rund um das Bürgerhaus angekündigt – mit Gottesdienst, Kommers, Tanz und Musik von der Big Band.
Den Hobbyhistorikern von der „Haster Runde“ sei es zu verdanken, dass die Nachricht vom Ortsgeburtstag zutage gefördert wurde, so Sandmann. Im Kirchenbuch von Hohnhorst findet sich im Jahr 1612 in der Rubrik Beerdigungen eine Eintragung von Pastor Backhaus über die „Domeiersche aus der Hast“. Dieser Vermerk gilt als die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung Haste.
„Fest steht also, dass es bereits 1612 Wohnhäuser auf der Hast gab“, schlussfolgerte Autor Heinrich Munk in seinem Buch „Haste – Geschichte eines Dorfes in Nordschaumburg“. Die Siedlung sei während und kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg entstanden. 1732 verzeichnete der Rodenberger Amtmann Dolle 24 Hausbesitzer in Haste, 1775 waren es bereits 37 bebaute Grundstücke. Der Boom begann mit dem Bau der Eisenbahn. Einen Querschnitt durch die Entwicklung des „Eisenbahnerdorfes“ präsentiert die „Haster Runde“ bei ihrer Ausstellung vom 11. bis 12. Februar im Bürgerhaus. Der passende Auftakt, um sich über die Haster Geschichte zu informieren.
Für den 3. Juni haben die örtlichen Vereine zugesagt, sich an der Gestaltung des Geburtstagsfestes zu beteiligen. Jetzt setzt der Bürgermeister auf weitere Ideen von den Hastern: „Ich hoffe auf die Unterstützung der Bürger.“
Die Ausstellung „400 Jahre Haste“ der „Haster Runde“ ist am Sonnabend, 11. Februar, von 13 bis 18 Uhr, im Bürgerhaus zu sehen. Am Sonntag, 12. Februar, ist die Ausstellung von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
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