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Anklage wegen versuchten Mordes

33-Jähriger weiterhin in Untersuchungshaft Anklage wegen versuchten Mordes

Wie die Staatsanwaltschaft Bückeburg gestern mitgeteilt hat, wurde am 16. Dezember Anklage gegen einen 33-jährigen Mann wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes, der besonders schweren räuberischen Erpressung sowie weiterer Delikte beim Schwurgericht des Landgerichts erhoben.

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Quelle: dpa

Bückeburg/Haste. Dem Angeschuldigten wird vorgeworfen, am 13. Oktober 2014 in Haste einen 32 Jahre alten Mann unter dem Vorwand, ihm Computer verkaufen zu wollen, in seine Wohnung gelockt und ihn mit einem Messer zur Herausgabe von Geld und weiterer Wertgegenstände erpresst zu haben. Als der 32-Jährige die Flucht ergreifen wollte, versuchte der Beschuldigte nach Angaben der Staatsanwaltschaft, ihn mit seinem Messer zu töten, um die vorangegangene Erpressung zu verdecken. Das Opfer erlitt dabei zahlreiche Verletzungen, ihm gelang es aber, zu flüchten.

 Der Angeschuldigte floh zunächst mit dem Auto des Opfers vom Tatort und tauchte schließlich unter. Anschließend soll er in ein Wohnhaus in Haste eingebrochen sein und Geld und Schmuck entwendet haben. Kurze Zeit nach den Taten wurde er von der Polizei in Hannover festgenommen.

 Oberstaatsanwalt Klaus Jochen Schmidt teilte mit: „Im Falle einer Verurteilung wegen versuchten Mordes droht dem Angeschuldigten eine Freiheitsstrafe von mindestens drei Jahren. Es kommt auch lebenslange Freiheitsstrafe in Betracht. Für besonders schwere räuberische Erpressung sieht das Gesetz Freiheitsstrafe von fünf bis 15 Jahren vor.“

 In der Anklageschrift sind unter anderem 39 Zeugen und mehrere Sachverständige aufgelistet. Das Landgericht prüft zurzeit, ob es die Anklage zulässt und das Hauptverfahren eröffnet. Der Angeschuldigte befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. r

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