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Haste BMX-Bahn: Pachtvertrag geschlossen
Schaumburg Nenndorf Haste BMX-Bahn: Pachtvertrag geschlossen
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00:20 28.10.2015
Das Feld ist abgeerntet. In Aussicht auf die BMX-Bahn wurde auch nicht neu gesäht. Quelle: kle
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Haste (kle)

Das Budget über 20 000 Euro für die Anlage steht bereits im Haushalt. Nachdem das Projekt BMX-Park wegen eines fehlenden Standorts eine ganze Zeit lang auf Eis gelegen hatte, konnte Bürgermeister Sigmar Sandmann bei der Sitzung des Jugendausschusses im Juli ein geeignetes Grundstück präsentieren. Gemeint ist ein Stück Land mit einer Fläche von etwa 2500 Quadratmetern, das von Norden über den verlängerten Fußweg der Straße Am Eichenkamp, von Süden von einem Feldweg ab der L 403 zu erreichen ist. Ein Landbesitzer hatte sich bereiterklärt, das Teilstück eines Ackers an die Gemeinde verpachten zu wollen – was inzwischen umgesetzt wurde, wie Sandmann auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte. Auch sei der Acker bereits abgeerntet und wird entsprechend nicht neu besäht, sodass in dieser Hinsicht dem Entstehen einer BMX-Bahn nichts mehr im Wege steht.
Der nächste Schritt ist es, geeignete Elemente für die Anlage zu finden. Mit der Planung beauftragt ist der Landschaftsplaner, der bereits für die Anlage in Stadthagen verantwortlich war, so Sandmann. Nach den Ferien, wenn ein erstes Konzept vorliegt, wolle sich die Gemeinde mit den betreffenden Jugendlichen zusammensetzen, die sich für die BMX-Bahn so eingesetzt haben, damit diese zuerst einen Blick auf die Zeichnungen werfen können. Sinnvoll wäre es sicherlich auch, die Pläne danach öffentlich noch einmal im Jugendausschuss vorzustellen, bevor das Ganze umgesetzt wird. Auch rechtliche Fragen – wer haftet, wenn sich jemand verletzt, welche Genehmigungen sind vor dem Bau einzuholen – gelte es noch zu klären, so Sandmann.
Auch wenn ein fester Zeitplan noch nicht besteht, soll die weitere Entwicklung nach dem Wunsch des Bürgermeisters zügig in Gang gebracht werden. „Je nach Wetter können wir vielleicht schon im Winter tätig werden.“
Der Wunsch der Jugendlichen lautete, eine BMX-Anlage mit mehreren sogenannten „Dirts“, also Erdhügeln, zu verwirklichen, auf denen junge wie erfahrene Biker ihren Spaß haben können. Inwiefern auf dem Gelände ein zusätzlicher Bolzplatz angelegt werden könnte – in der Ausschusssitzung war der Wunsch nach einem weiteren geäußert worden –, sei noch zu klären, so Sandmann.

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