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Bahnbauarbeiten: Letzte Zahlung aus Haste

Rücklage schrumpft Bahnbauarbeiten: Letzte Zahlung aus Haste

Der Haster Gemeinderat hat einen eher unaufgeregten Haushalt einstimmig abgesegnet. Um die Kommune ist es nach wie vor gut bestellt: Sie verfügt über eine beruhigende Rücklage und stabile Einnahmen.

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Quelle: SN

Haste. Reich ist Haste allerdings auch wieder nicht. Die Gemeinde erzielt Einnahmen in Höhe von 1,65 Millionen Euro, muss jedoch in Form von Umlagen 1,34 Millionen Euro wieder an Kreis und Samtgemeinde sowie Land und Bund abführen, sodass gut 300.000 Euro für kommunale Aufgaben übrig bleiben. Für Investitionen plant die Verwaltung 621000 Euro ein. Dafür ist eine Entnahme aus der Rücklage in Höhe von 150.000 Euro nötig, sodass die Finanz-Reserve auf 640000 Euro schrumpft. Die guten Nachrichten, die Gemeindedirektor André Lutz überbrachte: Mit den Kosten der Bahnbauarbeiten ist Haste nach dem Haushaltsjahr 2016 durch, und die Gemeinde bleibt schuldenfrei.

 Für das Jahr 2017 hat die Verwaltung eine Verpflichtungsermächtigung über eine Summe von 755.000 Euro festgesetzt. Das Geld ist für den möglichen Ausbau des Forstwegs gedacht. Eine Anliegerversammlung soll Aufschluss darüber geben, ob der Weg saniert wird oder ob die Gemeinde es bei der Kanalerneuerung belässt, die die Samtgemeinde plant.

 Dann aber müsste Haste trotzdem einen Anteil von rund 150.000 Euro an diesen Arbeiten übernehmen. Die Anlieger hingegen müssen nur zahlen, wenn die ganze Straße renoviert wird (wir berichteten). An Planungskosten für den Forstweg stehen im 2016er-Etat bereits 52.000 Euro.

 Im Haushalt ist auch der mittlerweile gewohnte Investitionskostenzuschuss für das Bahnhofsgebäude als Übertrag aus dem Jahr 2015 enthalten. Zwecks Wiederbelebung des Gebäudes plant Haste seit Jahren 95000 Euro ein, die aber nur abgerufen werden, sollte endlich ein Investor Geld in das Bahnhofsgebäude stecken wollen – womit aber niemand im Rat rechnet.

 Für Grundstückserwerb sind im Etat 155.000 Euro vorgesehen. Zum Bau der Skateranlage wurden nur 15.000 Euro neu in den Etat aufgenommen, denn es steht ein Rest von 20.000 Euro aus dem Haushaltsjahr 2015 zur Verfügung, weil das Projekt erst 2016 umgesetzt wird.

 Der Fußweg an der Waldstraße soll in 2016 ebenfalls kommen, dafür steht auch noch ein Haushaltsrest vom Vorjahr zur Verfügung, sodass die Maßnahme den neuen Etat nicht belastet. Für die Beseitigung des Bahnübergangs stehen noch einmal 150.000 Euro im Haushalt, allerdings bekommt die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 112.000 Euro. Ähnlich sieht es bei der Bushaltestelle Waldstraße aus: Die Gesamtinvestition von 158.000 Euro kann Haste mit Zuschüssen in Höhe von 110.500 Euro abfedern.

 SPD-Sprecher Wilfried Wlotzka sagte, Haste sei zwar schuldenfrei, doch streng genommen sei die Gemeinde auch an den Schulden der Samtgemeinde beteiligt, die mittlerweile auf 18,5 Millionen Euro zusteuern. Horst Gümmer (CDU) lobte den Haushalt und hob hervor, dass Haste vorausschauend plant und investiert. gus

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