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Bahnhof wechselt Besitzer

Unbekannter Investor sichert sich Haster Gebäude Bahnhof wechselt Besitzer

Das Haster Bahnhofsgebäude hat einen neuen Besitzer. Der Deutschen Bahn gelang es, mithilfe eines Auktionshaus das als nahezu unverkäufliche geltende Gebäude zu veräußern. Wer sich das ortsprägende Objekt jedoch unter den Nagel gerissen hat, ist nicht bekannt.

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An dem Bahnhofsgebäude sind umfangreiche Sanierungsarbeiten erforderlich. 

Quelle: js

HASTE. Nach Informationen eines Mitarbeiters des Auktionshaus Karhausen hat das Startgebot für die Immobilie 4900 Euro betragen. Und entgegen der Vermutung mancher Haster, hat tatsächlich ein Wettbieten mehrer Interessenten stattgefunden. Für 21000 Euro wandert nun der Haustürschlüssel von der Deutschen Bahn zu einem unbekannten Investor. Der Konzern hat sich vom Verkauf keinen übermäßigen Gewinn erhofft und zeigt sich mit dem Verkaufspreis zufrieden. „Gebäude gehen ja ganz bewusst in Auktionen, um sie zu veräußern“, kommentiert ein Sprecher der Bahn lapidar.

Aus Datenschutzgründen verrät das Auktionshaus den Namen des Käufers nicht, auch Bürgermeister Sigmar Sandmann tappt völlig im Dunkeln. „Ich weiß leider auch nicht mehr, als dass das Gebäude verkauft wurde.“ Auch Gemeindedirektor André Lutz weiß nichts vom Käufer. „Wir haben keine Mitteilung der Bahn oder des Käufers erhalten.“ Er sei aber gespannt, was aus nun dem Gebäude wird.

95000 Euro liegen bereit

Ähnlich ergeht es Sandmann, der noch einmal betont, dass die Gemeinde eine Kooperation mit den neuen Eigentümer anstrebt. 95000 Euro liegen im Haushalt für Sanierungsmaßnahmen am Gebäude bereit, möglicherweise wäre auch der Landkreis bereit, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen, sagt der Sozialdemokrat. „Wir würden uns eine wirtschaftliche Belebung des Gebäudes wünschen, da nur so ein langfristiger Erhalt sichergestellt werden kann“, erklärt Sandmann. Alles was bisher gefehlt hat, war ein Investor. Für die Gemeinde selbst kam ein Kauf aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs nie in Frage.

Der Bahnhofsbau verfügt über eine Wohn- beziehungsweise Nutzfläche von 950 Quadratmetern, das zugehörige Grundstück ist etwa 1106 Quadratmeter groß. Nach Worten von Lutz sei klar gewesen, dass sich „der ein oder andere bei dem geringen Einstiegspreis mit der Immobilie beschäftigt“. Allerdings seien gerade Sanierungsarbeiten durch naheliegende Strommasten der Bahn „schwierig“. Doch möglicherweise kümmert sich der Konzern noch um dieses Hindernis. „Wenn alle Vertragsdetails geklärt sind, werden wir mit dem Eigentümer die nächsten Schritte klären“, so der Sprecher der Bahn. js

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