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Bahnübergang: Bürger fordern Lärmschutz

Haste / Unterschriftenliste Bahnübergang: Bürger fordern Lärmschutz

Es regt sich Widerstand gegen das Vorhaben, den höhengleichen Bahnübergang Waldstraße durch eine Brücke zu ersetzen. Zwei Unterschriftenaktionen sind gestartet worden. Das Ziel: „Wenn das Brückenbauwerk kommt, müssen im gleichen Atemzug Lärmschutz für Haste Süd und Verkehrsberuhigungsmaßnahmen am Ortseingang getroffen werden“, erklärt Friedrich Riechmann das Anliegen der betroffenen Bürger.

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Ortstermin an der Rennstrecke: Horst Haack (von links), Friedrich Riechmann und Gerold Albert setzen sich für Emissionsschutz und Verkehrsberuhigung ein.

Quelle: tes

Haste (tes). Der bisherige Plan sehe keine Lärmschutzwände zwischen bestehendem Bahnübergang und geplantem Brückenbauwerk an der Ostseite der Bahnanlagen vor. Unverständlich für die betroffenen Bewohner im „Lärmdreieck“ zwischen Bundesstraße, Bahntrasse und der künftigen Überführung. Schon heute sei der Lärm durch 400 Züge am Tag groß, sagt Riechmann. Durch den aufgeschütteten Damm für die Überführung würden zusätzlich Schallwellen reflektiert, der Lärm an der Ostseite der Bahnanlagen verschärft. Als Konsequenz befürchten die Bürger eine Minderung der Wohn- und Lebensqualität und letztlich auch der Grundstückswerte und fordern eine weitere Lärmschutzwand.
150 Unterschriften sind bereits zusammengekommen, weitere 90 Unterschriften befinden sich indes auf der zweiten Unterschriftenliste, die sich der Verkehrssituation am Ortseingang an der Bundesstraße 442 widmet. Schon heute sei das Überqueren der stark befahrenen Hauptstraße an dieser Stelle für Senioren und Kinder lebensgefährlich.. Abhilfe könnten nach Ansicht von Horst Haack und Gerold Albert zum Beispiel durch einen Kreisverkehr, Radaranlagen in beiden Richtungen und Ampeln mit Induktionsschleifen, die bei zu hoher Geschwindigkeit automatisch auf Rot schalten. Eine Verengung der Fahrbahn durch Verkehrsinseln sei aus Sicht und Erfahrung der Bürger aus anderen Ortsteilen nicht ausreichend, erklärt Albert.
Riechmann, Haack und Albert wohnen seit Jahrzehnten in Haste und stellen klar: „Wir wollen das Projekt nicht torpedieren.“ Die Beseitigung des Bahnübergangs und des damit einhergehenden Dauerstaus im Ort sei gewollt. „Aber mit fairen Mitteln“, betont Riechmannn, für die Anwohner dürfe es nicht schlimmer werden.
Die Bürger aus Haste Süd hoffen auf die Solidarität im Ort. Die Unterschriftenlisten liegen in Haster Läden aus. Nur noch bis zum 11. August bleibt Zeit, Bedenken und Anregungen vorzubringen. Die Planunterlagen sind im Bauamt der Samtgemeinde Nenndorf und in den Gemeindeverwaltungen in Haste und Hohnhorst einzusehen.

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