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Biker bleiben am Ball

Haste Biker bleiben am Ball

Die Suche nach einer geeigneten Fläche für eine BMX-Bahn für Haste dauert weiter an. Der von der Gemeinde vorgeschlagene Platz im Haster Wald, gelegen im Dreieck zwischen Waldstraße und Hauptstraße, kommt nach Ansicht des zuständigen Forstamts Fuhrberg nicht infrage. Die Fläche selbst gehört dem Land Niedersachsen.

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Eine BMX-Bahn im Haster Wald ist nicht erwünscht. Es wird aber nach weiteren Alternativen für die Biker gesucht.

Quelle: kle

Haste. Im Januar hatten drei Jugendliche und ambitionierte Biker ihren Wunsch nach einer BMX-Anlage dem Haster Rat vorgetragen. Sie hatten angeboten, wenn ihnen eine entsprechende Fläche zur Verfügung gestellt würde, sich selbst um den nötigen Ausbau wie die Aufschüttung der Erdhügel zu kümmern. Bislang ist aber noch nichts geschehen. Denn eine BMX-Anlage auf einer Waldlichtung – das erschien dem Forstamt doch als zu problematisch, das Konfliktpotenzial zu Natur und Spaziergängern zu groß.

 „Wir haben uns einige Gedanken darüber gemacht und auch Erfahrungen anderer Gemeinden eingeholt“, erklärt Forstamtsleiter Karl-Heinz Bremus. Letztlich habe man sich gegen die Freigabe der Fläche entschieden – aus unterschiedlichen Gründen. „Der Haster Wald ist schon sehr zerschnitten durch Straßen und Bahngleise, trotzdem gibt es noch viele ungestörte Bereiche“, sagt Bremus. Diese sollte man nicht durch entsprechende Eingriffe noch weiter „anknabbern“. Das würde weder dem Wald noch denjenigen, die ihn als Erholungsgebiet nutzen, gerecht. Denn die Fläche, die durch eine BMX-Anlage oder eine entsprechende Veränderung abgeknapst würde, fehlte später anderen Waldnutzern, etwa Spaziergängern. Hinzu komme ein Konfliktpotenzial zwischen Bikern und Spaziergängern. Eine weitere Gefahr bestehe darin, dass das Waldgebiet rund um die Anlage eine große Verlockung darstelle, die Anlage zu verlassen und in den Wald zu fahren.

 Für die jungen Leute hoffe er, dass sich noch ein geeigneter Platz findet – nur eben außerhalb des Waldes. Den sollte man durch zusätzliche Eingriffe nicht noch weiter beeinträchtigen. Ad acta hat die Gemeinde die Sache aber nicht gelegt, sagt Bürgermeister Sigmar Sandmann. „Wir suchen weiterhin nach freien Flächen.“ Konkrete Plätze, die infrage kommen, habe die Gemeinde im Blick.

 Auch die Jugendlichen selbst bleiben am Ball. Zwar sei es schade, dass sich alles so verzögert habe, aber das Interesse der jungen Initiatoren – knapp zehn Jugendliche haben die Idee gemeinsam in Gang gebracht –, besteht weiterhin, sagt Arne Sommerfeld, der das Projekt dem Rat damals mit vorgestellt hatte. Er würde auch immer wieder von anderen Bikern darauf angesprochen, ob sich schon etwas getan habe. Denn viele solcher Anlagen gebe es im näheren Umkreis nicht. Eine BMX-Bahn könnte also auch über die Grenzen Hastes hinaus auf Zuspruch stoßen, glaubt er. kle

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