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Bürger wehren sich gegen Weg-Schließung

Hohnhorst / Gemeinderat Bürger wehren sich gegen Weg-Schließung

 Einwohner Hohnhorsts haben die Befürchtung geäußert, der Gemeinderat setze sich mit Blick auf die drohende Schließung des Haster Kirchwegs nicht ausreichend für die Belange der Hohnhorster ein. Dem widersprach Bürgermeister Wolfgang Lehrke.

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Hohnhorst.. Hintergrund sind Pläne der Deutschen Bahn, den Haster Kirchweg – ohne Zeitangabe – zu schließen. Dies wiederum ist Teil einer Konzernrichtlinie für unbeschrankte Gleispassagen (wir berichteten). Lehrke hatte dazu im Juni bereits seine Einschätzung so formuliert, dass die Gemeinde kaum eine Chance hat, die Schließung zu verhindern. Dann, so Lehrke, wäre auch der Bau eines Radwegs nach Haste hinfällig.

Auf die Vorwürfe der Bürger antwortete Lehrke, es sei ein Gutachten vonseiten der Gemeinde einzureichen, um die Verkehrssicherheit an der Stelle zu beurteilen. Dies ist nötig, weil der Kirchweg künftig als Rad- und Fußweg gewidmet werden soll. Den Bau des Rad- und Fußwegs hatte sich Hohnhorst im Zuge der Bahnbauarbeiten ausbedungen.

Ein Zuhörer unterstellte dem Bürgermeister, dieser habe mit seinem Schreiben in dieser Sache bei der Deutschen Bahn „schlafende Hunde geweckt“. Hätte Lehrke das Unternehmen nicht wegen des Radwegbaus kontaktiert, wäre die gesamte Debatte nicht ins Rollen gekommen. Lehrke widersprach vehement: Er habe lediglich sicherheitshalber nachgefragt, damit die Gemeinde nicht einen Radweg baut, der nach der Schließung des Übergangs abgeriegelt wäre.

Von den generellen Schließungsplänen hatte die Bahn der Gemeinde bereits vor Lehrkes Amtszeit in Kenntnis gesetzt. Der jetzige Bürgermeister hatte sich nun erkundigt, ob dieser Sachstand noch immer aktuell ist, weil Hohnhorst einen sechsstelligen Euro-Betrag für den Rad- und Fußweg bezahlen müsste.

Werner Bövers (CDU) wiederholte ein Argument aus einer vorherigen Sitzung: Bis zur Schließung des Bahnübergangs könnten noch gut drei Jahrzehnte ins Land gehen. Lehrke erläuterte den Zuhörern, dass ein externer Planer damit beauftragt worden ist, die Situation zu erörtern.

Der Bauausschuss befasst sich am Freitag, 29. August, wieder mit dem Thema. Beginn ist um 17 Uhr im Sitzungsraum, Ohndorfer Straße 4a. gus

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