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Haste Bürgerhaus und Bahnhof im Blick
Schaumburg Nenndorf Haste Bürgerhaus und Bahnhof im Blick
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00:23 10.03.2018
An der Waldseite sollen abschließbare Fahrradboxen für Bahnfahrer entstehen. Quelle: gus
Haste

10.000 Euro sind vorgesehen, um einen Beamer samt Leinwand und nötiger Elektrik im Bürgerhaus zu installieren. Dann müssen Vereine und Organisationen solches Material nicht mehr ständig hin und her tragen sowie ab- und aufbauen, wie Gemeindedirektor André Lutz dem Bau- und Umweltausschuss erklärte.

Für 8000 Euro will die Gemeinde Stühle im Bürgerhaus neu polstern lassen. 3000 Euro sind für die Reparatur eines Zauns auf dem zugehörigen Grundstück an der Hauptstraße eingeplant.

Freies Wlan und Fahrradboxen

18.000 Euro stehen im Haushalt für 2018 bereit, um freie Wlan-Zugänge am Bürgerhaus und am Bahnhof zur Verfügung zu stellen. Dabei soll ein ähnliches System verwendet werden wie in Bad Nenndorfs Innenstadt.

15.000 Euro sind eingeplant, um die von der CDU beantragten Fahrradabstellboxen am Bahnhof zu errichten. Die Christdemokraten wollen damit den Diebstahlschutz speziell an der Waldseite verbessern (wir berichteten). Manfred Herde (SPD) stellte infrage, dass dieser Standort der bessere für die Boxen ist. Dort könnten Diebe auch in solch eine Box eindringen, weil die Stelle unbeobachtet ist. Denkbar wäre, die Seite innerorts zu wählen.

Frank Prietzel (CDU) war dafür, beide Seiten entsprechend zu bestücken – dann eben mit etwas kleineren Boxen. Bürgermeister Sigmar Sandmann (SPD) wollte nichts überstürzen und schlug vor, die Erfahrungen aus Bad Nenndorf abzuwarten, wo am Bahnhof eine Fahrradbox in diesem Jahr entstehen soll. Prietzel war dagegen, die Mehrheit schloss sich dem an. In Haste war die Forderung nach solchen Boxen aufgekommen, bevor dies in Bad Nenndorf geschah.

Jährliche Gebühr für die Nutzung

Herde war auch dafür, dass sich die Gemeinde nach Fördergeld für die Maßnahme umschaut. Er regte zudem an, ein Schließsystem zu wählen, bei dem die Nutzer gegen eine jährliche Gebühr einen Chip zum Öffnen der Tür bekommen. In Wunstorf betrage dieses Entgelt 30 Euro. „Da müssten wir vielleicht etwas mehr nehmen“, so Herde.

Arno Sommerfeld (SPD) ging davon aus, dass sich die Boxen dann nach einigen Jahren amortisiert haben. Problematisch könnte es nach Lutz‘ Einschätzung aber werden, wenn erst Fördergeld eingestrichen wird und dann im Nachgang Gewinn aus den Gebührenzahlungen entsteht.

Diese Einzelheiten sollten um Nachgang geklärt werden und kommen wohl im Rat auf den Tisch.

Sämtliche genannten Summen wurden von Bauausschuss für die Aufnahme in den Haster Haushalt für dieses Jahr vorgeschlagen. gus