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Haste „Das ist eine Investition in die Zukunft“
Schaumburg Nenndorf Haste „Das ist eine Investition in die Zukunft“
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06:16 11.11.2012
Schulleiterin Birgit Flacke-Schröder (vierte von rechts) und das Lehrerkollegium der Grundschule Haste sind nach der Fortbildung Feuer und Flamme für de Ganztagsschule. Quelle: tes
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Haste (tes). Das gesamte Kollegium steht dahinter. Wir wollen nur keine Minimallösung. Uns geht es darum, die Qualität für die Kinder zu gewährleisten.“
Aus dieser Motivation heraus haben die Lehrer der Grundschule Haste schon im vergangenen Jahr ein Konzept entwickelt, das fristgerecht bei der Landesschulbehörde eingereicht wurde, verweist die Schulleiterin auf eine schriftliche Bestätigung des Ministeriums. Die Ablehnung des Ganztagsschulstartes in 2012 beruhe auf fehlenden Räumlichkeiten. 60 Grundschüler warten in Haste auf einen Ganztagsplatz. „Unter der Prämisse, dass der Hort bestehen bleibt“, erklärt Flacke-Schröder, „sonst wären es 80.“

Hort oder Ganztagsschule? Diese Frage stelle sich in Haste nicht. Struktur und Gruppen sollen erhalten bleiben, Flacke-Schröder will die Grundschule nach dem Oldenburger Modell, den Hort in das Ganztagsmodell integrieren.

Wie das gelingen kann, darüber informierten sich zwölf Lehrkräfte bei einer überregionalen Fortbildung in Loccum. Erfahrene Ganztagsschulträger und Vertreter aus der Landespolitik begrüßten die Zielvorgaben der Haster. Dazu gehört auch, dass ein Schulessen mehr sein müsse als eine warme Mahlzeit, so Flacke-Schröder. Darüber hinaus brauchen Grundschüler Bewegung, Entspannung und lassen sich nicht den ganzen Tag im gleichen Raum betreuen. Weder die zu kleine Hausmeisterwohnung noch die Bibliothek seien dafür geeignet. Ebenso wenig sei ein Anbau in Aussicht.

„Es müssen Räume hinzukommen“, berichtet sie. Eine Möglichkeit sei, zumindest vorübergehend spezielle Modul-Container als Erweiterung des Schulgebäudes anzumieten. „Das ist eine Investition in die Zukunft“, betont die Schulleiterin und fordert, mit Weitblick in eine barrerefreie Infrastruktur zu investieren. Angesichts der Tatsache, dass ab 2018 die Inklusion von Schülern mit besonderem Förderbedarf realisiert sein müsse. Umso wichtiger sei es, in enger Zusammenarbeit von Schule und Verwaltung zu planen, betont Flacke-Schröder. „Nach der Fortbildung waren wir wieder Feuer und Flamme für die Ganztagsschule“, motiviert die Schulleiterin auch die Politik, diese Chance zu nutzen, die Qualität zu steigern: „Aber ohne Geld geht das nicht.“

Erste Kontakte zum Schulträger sind geknüpft. Aktuell werde ein Konzept entwickelt, was in welchem Raum untergebracht werden könnte. Flacke-Schröder ist optimistisch: „Wenn alles gut läuft, könnte ich mir einen Start im kommenden Jahr vorstellen - inhaltlich konzeptionell sind wir soweit.“

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