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Der Tunnel kommt erst 2021

Unterführung Der Tunnel kommt erst 2021

Dass sich der Rad- und Fußgängerunterführung im Norden Hastes weiter verzögern wird, hatte Bürgermeister Sigmar Sandmann bereits auf der Hauptversammlung der Siedlergemeinschaft verkündet. Das liege unter Anderem an einem Personalengpass.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Haste. Auf Anfrage erklärt nun Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, warum der Tunnel wohl erst im Jahr 2021 gebaut werden kann.

Konkret handelt es sich um die Brücke der viel befahrenen B442 in Richtung Sportplatz. Radfahrern und Fußgängern ist es gegenwärtig nicht möglich, denselben Weg zu nehmen wie die Autofahrer. Und das wird wohl noch eine Weile so bleiben, da gleich zwei Umstände eine wesentliche Rolle spielen.

Hochleitungen bei Behelfsbrücke berücksichtigen

Einerseits bestehe derzeit „ein gewisser Personalengpass“, sagt Brockmann. Das sei dem Investitionshochlauf vom Bund geschuldet, infolge dessen gleich drei Umgehungsstraßen inklusive aufwendiger Brückenkonstruktionen in kurzer Zeit gebaut werden müssen, so Brockmann weiter. „Für diejenigen, die auf den Radweg warten, ist das natürlich nicht schön, aber wir müssen Prioritäten setzen“, sagt der Leiter des Geschäftsbereichs. Und ohne Personal lasse sich das Bauvorhaben „nicht vernünftig vorbereiten“. Beispielsweise müsse für eine Behelfsbrücke die Hochleitungsplanung der Zugstrecke in Augenschein genommen werden.

Und selbst wenn die Ingenieure genug Kapazitäten hätten – auch die Bahn mache es der Landesbehörde nicht leicht. Denn für den Bau des Tunnels ist die schon angesprochene Behelfsbrücke nötig. Jene soll den fortlaufenden Zugverkehr sichern, da direkt unterhalb der Konstruktion die Erde für den Fahrradtunnel abgetragen wird.

Anmeldung von Sperrpausen zeitintensiv

Jedoch ist dieses Gebilde nicht für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt, was entsprechende Auswirkungen auf den Fahrplan der Bahn hat, für die Lösungen gefunden werden müssen. Ferner sei die Anmeldung von Sperrpausen sehr zeitintensiv. „Das dauert in der Regel drei Jahre“, weiß Brockmann. Ein vorgeschlagener Termin der Bahn, an dem die Züge an der betroffen Stelle ruhen sollten, war für die Landesbehörde nicht akzeptabel. „Um die Weihnachtszeit ist es schwer, Arbeiter und Material aufzutreiben.

Außerdem ist die Witterung schwierig“, so Brockmann. Entsprechend habe man um einen Termin im März gebeten. Da erst im nächsten Jahr mit einer Zusage für die neue Sperrfrist zu rechnen sei, könne der Bau auch erst im Jahr 2021 losgehen.  js

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