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Haste Die Welle gemacht
Schaumburg Nenndorf Haste Die Welle gemacht
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00:17 28.11.2016
Die Bodenwelle ist den Anliegern des Wegs entschieden zu hoch ausgefallen. Quelle: gus
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Haste

Eigentlich sollte der Abfluss an einem Pflanzbeet in Höhe von Grundstück 56 optimiert werden. Dort hatte es bislang nur eine schmale Entwässerungsrinne gegeben. Bei entsprechendem Niederschlag sammelte sich das Nass und lief in die Einfahrt und die Garage eines Anliegers.

Damit sollte Schluss sein. Neue Gullys und bessere Abflusswege hat die Gemeinde in Auftrag gegeben. Und weil das Verbundpflaster sich erwartungsgemäß anschließend schlecht neu verlegen lassen würde, war von vornherein auch eine leichte Fahrbahnerhöhung eingeplant worden.

Gemeindedirektor versteht den Unmut

Daraus wurde aber eine Art Berliner Kissen – eine Fahrbahnerhebung, wie sie nur noch an Wohnstraßen üblich ist. Gemeindedirektor André Lutz räumt ein, dass das so nicht gedacht war. Den Unmut der Anwohner könne er verstehen, denn für Gehbehinderte, insbesondere Nutzer von Rollatoren, stellt die Erhebung ein diffiziles Hindernis dar. Einen gewissen Effekt der Verkehrsberuhigung habe die Gemeinde durchaus im Sinn gehabt, doch nicht eine Kante, vor der Autofahrer regelrecht abstoppen müssen, um hinterher wieder Gas zu geben.

Jetzt soll geklärt werden, was genau schief gelaufen ist. Hat der Planer zu hohe Maße angegeben, oder hat die Baufirma die Erhebung zu üppig angelegt? Oder ist der Gemeinde selbst ein Fehler unterlaufen? Die Anwohner wünschen sich jedenfalls, dass die Bodenwelle abgeflacht wird. gus

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