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Die zweite Bahn kommt

Neue Mittel Die zweite Bahn kommt

In Ohndorf ist im vergangenen Jahr die erste Boulebahn entstanden – die Haster Kugel-Sportler bekommen 2015 wahrscheinlich schon ihre zweite Anlage. Dafür sind auf Beschluss des Sport- und Kulturausschusses 7000 Euro in den Haushaltsplan der Gemeinde eingestellt worden.

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Die alte Boulebahn in Haste genügt den Anforderungen nicht mehr. Eine zweite Bahn soll am Sportplatz gebaut werden.gus

Haste. Initiator des Vorstoßes in Sachen Boulesport war Manfred Herde (SPD), der berichtete, er sei von mehreren Bürgern darauf angesprochen worden, dass die Boulebahn an der Straße Am Forsthaus den Ansprüchen nicht mehr genügt. Darauf werden bereits seit mehr als zehn Jahren Boulespiele ausgetragen, doch Herde verwies einerseits auf die geringe Größe des Areals – wo, baulich bedingt, auch keine Expansion denkbar ist – und auf den Umstand, dass der Lärm der Boulespieler bisweilen die Bewohner des benachbarten Seniorenheims stört. Herde regte an, am Haster Sportplatz eine zweite Anlage zu errichten. Die Vorteile lägen auf der Hand: Der Bereich sei wesentlich stärker frequentiert als die Straße Am Forsthaus. Außerdem gebe es Toiletten, die auch häufig geöffnet seien – und es ließe sich organisieren, die WCs den Boule-Akteuren bei Bedarf zugänglich zu machen.

 Obendrein wäre da noch die größere Anzahl an Parkplätzen. Unterstellmöglichkeiten gebe es ebenfalls. Und eine Verköstigung der Spieler und Zuschauer wäre auch möglich. Klaus Gresel (SPD, Vorsitzender des Ausschusses), fand die Initiative gut. Und auch Horst Gümmer (CDU) sagte, dass der Toiletten-Aspekt wichtig sei.

 Doch Herde, der auch Schatzmeister des ETSV Haste ist, weiß, dass Geld sowohl für Vereine als auch für Gemeinden nicht vom Himmel fällt, und beantragte zunächst nur 5000 Euro als Haushaltsposten für den Bouleplatz. Gresel erkundigte sich daraufhin bei seinem Fraktionskollegen Wilfried Wlotzka danach, was die Boulebahn in Wilhelmsdorf gekostet habe. Dessen Replik: 4500 Euro.

 Und die Investition hat sich gelohnt, so Wlotzka. Es gebe dort regen Betrieb, viele Spiele würden ausgetragen. Hinzu kommen Turniere wie das um den „Sandmann-Pokal“, zu dem Vertreter aller Vereine der Gemeinde „an die Kugeln“ gerufen werden.

 Eingedenk des Umstands, dass die Haster Bahn für noch mehr Spieler gebaut werden soll, gestand Bürgermeister Sigmar Sandmann dann sogar 7000 Euro für den Bau der Anlage zu. Gemeindedirektor Heinrich Bremer fügte hinzu: „Ich glaube, das ist nicht zu hoch gegriffen.“ Und Sandmann begegnete möglichen Einwänden mit dem Hinweis darauf, dass die Gemeinde das Geld nicht zwingend restlos verbrauchen muss.

 Nun will die Gemeinde Kontakt mit den Landesforsten aufnehmen, um den genauen Standort zu finden. Sobald ein Plan existiere, soll eine Firma die Anlage errichten.

Von Guido Scholl

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