Haste. Zudem gebe es grundsätzliche Probleme an der Bausubstanz. Kurzfristig müssten der Spitzboden entleert, die Dachschrägen mit Klemmfilz gedämmt, die Dachbodenluke ersetzt und die Kehlbalkenlage mit einer Dämmung ausgelegt werden. Sommerfeld rechnet mit 4000 Euro für Materialkosten. Etwa 1000 Euro sollen für eine neue Eingangstür investiert werden, um die Wärmeverluste im Tresenraum zu reduzieren.
Der größte Batzen, 20000 Euro, fällt für die Sanierung des Balkons an. Zusätzlich soll das Fundament der Stütze am Balkon in Eigenleistung vergrößert werden, um die Tragfähigkeit wiederherzustellen. Nicht alle Maßnahmen können in einem Jahr erledigt werden, verdeutlichte Manfred Herde (SPD), dass energiesparenden und gebäudesichernden Maßnahmen Vorrang einzuräumen ist, um die Bausubstanz zu erhalten.
Der Verwaltungsausschuss hatte die Maßnahmen bereits grundsätzlich befürwortet und eine Beratung im Rahmen der Haushaltsplanberatung empfohlen. Dem folgte der Ausschuss einstimmig und sprach sich für einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der veranschlagten 25000 Euro Gesamtkosten aus. Zur Finanzierung der anderen Hälfte hat der ETSV gute Chancen auf ein zinsloses Darlehen von der Gemeinde.
In Sachen energetische Sanierung rechnet der Verein mit weiterem Handlungsbedarf bei Fassade, Fenstern, der ungedämmten Bodenplatte sowie mittelfristig im Heizungs-, Sanitär- und Elektrobereich. „Die Gemeinde wird den Verein nicht im Regen stehen lassen“, versprach Sandmann. Auch vor dem Hintergrund, dass bei den Hallennutzungsgebühren im vergangenen Jahr die veranschlagten 9000 Euro nicht zum Tragen gekommen sind. Der Posten wurde im Haushaltsplanentwurf 2012 auf 6000 Euro reduziert.
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