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Haste Es brodelt
Schaumburg Nenndorf Haste Es brodelt
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00:23 16.02.2015
Bürgermeister Sigmar Sandmann stellt sich den kritischen Fragen der Siedler. Quelle: ar
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Haste. Für Zündstoff sorgte die Aussage der Deutschen Bahn, für den Radweg zur Schwarzen Mühle werde kein Wegerecht zugunsten der Gemeinde Hohhorst eingeräumt. Eventuell besteht die Möglichkeit, das Grundstück zu kaufen – allerdings nur samt umliegendem Brachland. Die Kosten hierfür inklusive erforderlicher Spezialeinzäunung schätzte Lehrke auf 150000 Euro. Die Deutsche Bahn behalte sich aber vor, zu prüfen, ob sie dem Verkauf überhaupt zustimmt.

In 14 Tagen erwarte man den schriftlichen Bescheid. Der Unmut über diese Stellungnahme legte sich erst, als Pressesprecherin Sabine Kroymann-Knapp anregte, gemeinsam ein Bürgerbegehren zu starten.

Sandmann sprach die Sanierung der Kanalisation im Forstweg an. „Die Gemeinde Haste hat ein eigenes Interesse an der gesamten Sanierung der Straße“, betonte er. Es sei unumgänglich, dabei die Anlieger zu beteiligen. Die Samtgemeinde habe hinsichtlich der Kosten Gesprächsbereitschaft signalisiert. „Es gibt aber noch Gesprächsbedarf“, schloss er seine Ausführungen zu diesem Thema.

Auf Nachfrage erklärte er, dass weiterhin die DB Netz AG Eigentümer des Bahnhofgebäudes ist und bislang noch kein Investor gefunden wurde. Sandmann mochte weder eine kurz- noch eine mittelfristige Lösung in Aussicht stellen.

In seinem Rückblick berichtete Vereinsvorsitzender Rolf-Gerd Knapp von zahlreichen Aktivitäten, die die Mitglieder im vergangenen Jahr gemeinsam erlebt haben, wobei ein besonderes Highlight der Lampionumzug mit Höhenfeuerwerk im Oktober gewesen ist.

Als erste Termine in diesem Jahr stehen der Schnitt von Obstbäumen bei Joachim Irmela am 28. Februar und am 19. April ein Flohmarkt mit Pflanzenbörse an. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Walter und Sigrid Marquardt, Brunhilde Grunert, Irmgard Sekula, Gisela Steege, Günter und Marie Prilop sowie Werner und Anna Steege geehrt. ar

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