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Haste Etwas ruhiger, aber nicht ideal
Schaumburg Nenndorf Haste Etwas ruhiger, aber nicht ideal
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00:22 22.10.2014
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Haste. Die Wellen, die in Bezug auf die alternative Unterbringung bis dahin im katholischen Pfarrheim in Hohnhorst bereits Ende vergangenen Jahres hochgeschlagen waren, haben sich mittlerweile einigermaßen geglättet. „Das Tagesgeschehen ist etwas ruhiger geworden“, berichtete Schulleiterin Birgit Flacke-Schröder auf Anfrage.

Ideal sei die Situation für Kinder und Betreuer weiterhin nicht. Der Grund liege vor allem in den Räumlichkeiten, die für eine entsprechende Kinderbetreuung eben nicht ausgerichtet seien. Andere Möglichkeiten hatte die Samtgemeinde der Schule aber nicht anbieten können. Und der Wunsch der Schulleitung, Container als Übergangslösung bereitzustellen, wurde vom Rat abgelehnt, da diese um die 115 000 Euro gekostet hätten.

Einige Probleme, die im Vorfeld zu Unstimmigkeiten zwischen der Schule auf der einen Seite, dem Pfarramt auf der anderen Seite geführt hatten, konnten zumindest gelöst werden. Der Kühlschrank, den die Betreuer gerne für Kühlkissen für Verletzungen nutzen wollten, aber nicht konnten, steht nun dauerhaft zur Verfügung, erklärte Birgit Richter vom Kirchenvorstand St. Maria vom Heiligen Rosenkranz. Auch den Thekenbereich hätte das Pfarrheim zum Lagern von Außenspielzeug angeboten.

„Sehr enttäuscht“ zeigte sich Birgit Flacke-Schröder allerdings über die Entscheidung der Kirche, die gewünschten Trennwände für den Aufenthaltsraum nicht zuzulassen. Ein großes Problem bei der Ganztagsbetreuung in einem einzigen Zimmer sei die Lautstärke, da dort gleichzeitig Kinder spielen und Hausaufgaben machen. Der Samtgemeinderat hatte eingewilligt, bis zu 10 000 Euro in eine Verbesserung der Situation zu investieren. Die Wahl fiel auf bunte Trennwände, „die den sonstigen Betrieb im Pfarrheim nicht eingeschränkt und den Raum sogar optisch aufgewertet hätten“, so Flacke-Schröder.
Der Kirchenvorstand sah das allerdings anders. „Die sind leider viel zu groß“, meint Richter. Der Raum werde vor allem als Versammlungsort genutzt, mit den platzfüllenden Wänden sei das kaum mehr möglich. „Leider haben wir dafür auch keinen Lagerraum, und wir können sie ja nicht im Flur stehen lassen.“

Das Spielzeug müssen die Betreuer aus ähnlichen Gründen ebenfalls jedes Mal neu mitbringen. Dahin gehend habe die Samtgemeinde aber eine gewisse Lösung gefunden, erklärt Flacke-Schröder, indem sie den Betreuern zusätzliche Arbeitszeit eingeräumt habe, in der diese die Räume für den Ganztagsbetrieb herrichten können. kle

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