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Fast wie in Hogwarts

Haste / Schach-Neulinge Fast wie in Hogwarts

Einmal wie Harry Potter und Ron Weasley über Turm und Springer gebieten oder beim Spielen zu Hause einmal gegen den großen Bruder gewinnen: Offenbar gibt es viele Gründe, Schachspielen zu lernen – selbst in Zeiten von iPad und Co.

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Jannes (rechts) und Jan (Zweiter von links) lassen sich von Eike Loos nützliche Tipps geben.

Quelle: kle

Haste. Neun Schüler der Grundschule Haste haben einen solchen für sich gefunden und sind der neuen Schach-AG ihrer Schule, geleitet von Eike Loos, beigetreten.

 Die jungen Spieler sind voll bei der Sache, als sie am Mittwochnachmittag in einem der Unterrichtsräume sitzen und wohlüberlegt ihre Schachfiguren über das Brett schieben. Viele haben das Spiel daheim von den Eltern oder den Geschwistern gelernt und haben Freude an dem anspruchsvollen „Sport“ gefunden. So auch Vivien (10) und Rieke (9). Dass für dieses Spiel auch ein bisschen Grips erforderlich ist, ist für sie gerade das Spannende daran, „weil jede Figur ihre eigene Stärke hat und andere Schritte gehen kann“, sagt Rieke.

 Während das Spiel der beiden 20 Minuten vor Schluss noch nicht entschieden ist, neigt sich die Zahl der Figuren auf dem Brett von Jan (9) und Jannes (9) so langsam dem Ende entgegen. Jeder hat noch einen Turm übrig, zwei Bauern und den König.

 Jan hat durch die Verfilmung der „Harry Potter“-Romane zum Schach gefunden. Einmal gesehen, wollte er das auch unbedingt einmal ausprobieren. „Das war ein cooles Erlebnis, als ich dann das erste Mal Schach gespielt hab’.“ Sein Gegenüber hat das Spiel mithilfe des Bruders gelernt. „Gegen den wollte ich auch mal gewinnen“, erzählt Jannes, weshalb er im August der Schach-AG beigetreten ist. Dort hat er einiges dazugelernt, und inzwischen „gewinne ich fast immer“.

 Im Spiel gegen Jan muss er sich an diesem Nachmittag allerdings geschlagen geben. Nicht etwa, weil er matt gesetzt wurde, sondern weil er seinen Gegner in eine sogenannte Patt-Situation gebracht hat, in der dessen König sich im wahrsten Sinne nicht mehr rühren darf, wie Loos den beiden erklärt.

 Die Arbeit mit den Kindern mache ihm „unheimlich viel Spaß“, sagt Loos, der auch als Lesepate aktiv ist. Und auch Britta Lehmann, kommissarische Schulleiterin, ist froh über den Glücksgriff, den sie mit dem AG-Leiter gemacht hat. „Es ist schön, wenn das Wissen älterer Menschen nicht ungenutzt bleibt“ –und sie es, wie Loos mit so viel Ruhe und Geduld, an die Kinder weitergeben. kle

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