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Forstweg: Anlieger entscheiden

155 000 Euro für Bauland Forstweg: Anlieger entscheiden

Der Forstweg könnte in 2016 saniert werden. Die Gemeinde Haste hat dafür 600.000 Euro in ihren Haushalt eingestellt. Allerdings soll das Geld nur dann verbraucht werden, wenn die Anlieger eine Sanierung der Straße wünschen.

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Da liegen sie, die demontierten Schaukästen der Bad Nenndorfer Parteien.gus

Haste (gus). Hintergrund ist der Dauerstreit mit der Samtgemeinde Nenndorf, die dort Kanalarbeiten erledigen muss. Dieser Konflikt wurde nun offenbar zum Nachteil Hastes beigelegt. Knackpunkt war bislang, ob die Gemeinde bei der Gelegenheit gleich die ganze Straße erneuert und dafür auch die kompletten Kosten übernimmt. Haste wollte stets, dass die Samtgemeinde den Teil der Straßenarbeiten bezahlt, der direkt mit der Kanalsanierung zusammenhängt. Denn aus Sicht der Gemeinde muss der Försterweg noch nicht unters Messer.Förtser

Jetzt ist auf Nenndorfer Seite wohl endgültig entschieden worden, dass die Samtgemeinde ausschließlich die Kanalarbeiten bezahlt. Daher will der Haster Rat die Anlieger im Frühjahr zusammentrommeln und sie grundlegend über die Sachlage informieren. Entscheidet die Mehrheit für eine Sanierung des Forstwegs, würde die Gemeinde tätig. Dann aber müssten die Anlieger einen Eigenanteil bezahlen. Diese Straßenausbaubeiträge summieren sich auf etwa 45 Prozent der Gesamtkosten.

Den Friedhofsweg will die Gemeinde, so denn die Eigentumsübertragung mit der Samtgemeinde gedeichselt werden kann, für 10.000 Euro erneuern. Geplant ist, den Weg auf ganzer Breite zu befestigen, nur im Bereich zweier großer Bäume soll er geschottert werden.

Eingeplant sind im Etat abgesehen davon 54.000 Euro für Straßenreinigung und Instandsetzungsarbeiten. Diese Summe ist höher ausgefallen als in den Vorjahren, weil jetzt die Fußgängerunterführung am Bahnhof mit zu berücksichtigen ist. Diese hatte die Bahn samt Beleuchtung an die Gemeinde übertragen. Weitere 18.000 Euro muss die Gemeinde für Pflegearbeiten an der P&R-Anlage ausgeben.

Für sonstige Grünpflegearbeiten stehen 20.000 Euro im Etat – in 2015 hatte diese Summe noch 14000 Euro betragen. Wegen der BMX-Bahn könnte der Etatansatz in 2017 noch einmal leicht steigen. Die Anlage soll 2016 entstehen.

Die Kosten bei der Bewirtschaftung der Straßenbeleuchtung haben sich auf der anderen Seite wegen der Umstellung auf LED-Technik auf nunmehr noch 15.000 Euro pro Jahr reduziert. Das ist in etwa die Hälfte früherer Summen. 5000 Euro sieht der Etatentwurf für das Fortsetzen des Baumkatasters vor.

155.000 Euro hält die Gemeinde fürs Schaffen von Bauplätzen bereit. Neue Barhocker für 600 Euro und neues Sitzmobiliar für 2000 Euro für den Außenbereich des Bürgerhauses sind auf Vorschlag der Gemeinde in den Haushaltsplanentwurf gerückt. Alle diese Summen wurden vom Haster Bau- und Umweltausschuss abgenickt.

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