Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Forstweg wird nicht saniert

Rat fügt sich Anliegern Forstweg wird nicht saniert

Der Gemeinderat Haste hat sich am Montagabend einstimmig gegen den Ausbau des Forstweges entschieden. Die Anlieger hatten während einer Bürgerversammlung mit deutlicher Mehrheit dagegen gestimmt.

Voriger Artikel
Kaum Einblick am Kurzen Weg
Nächster Artikel
Bouleturnier in Haste
Quelle: pr.

Haste. Dem 25:5-Votum gegen die Sanierung wollten sich die Ratsmitglieder nicht entgegenstellen. Die Initiative für den geplanten Ausbau, betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Horst Gümmer, sei von der Samtgemeinde ausgegangen.

„Die Samtgemeinde ist an uns herangetreten mit dem Hinweis, der Kanal müsse gemacht werden. Daraufhin haben wir gesagt, dass wir in diesem Zuge auch die Straße ausbauen wollen.“ Der Regen- und Schmutzwasserkanal, so die Argumentation der Samtgemeinde, sei zu klein dimensioniert für das Regenaufkommen. Deshalb habe die Feuerwehr bereits mehrfach wegen Überschwemmungen bei Starkregen anrücken müssen.

Zweifel am Erfordernis

Nach Darstellung der Verwaltung seien aufseiten der Gemeinde Zweifel am Erfordernis der Maßnahme aufgekommen, da sich der Forstweg oberflächlich betrachtet in einem akzeptablen Zustand befinde. Allerdings war es ein Anwohner, der letztlich dafür gesorgt hat, dass die wenigsten Anlieger dazu bereit waren, sich auf eine kostspielige Sanierung ihrer Straße einzulassen. Denn Helmut Westendorf hatte seinen Nachbarn wiederholt die massive Verschmutzung der Kanäle als mögliche Ursache für das Hochwasserproblem vor Augen geführt.

„Es wurde zurecht moniert, dass es erhebliche Einlagerungen in den Rohren gegeben hat“, räumte Bürgermeister Sigmar Sandmann ein. Klaus Gresel (SPD) drängte darauf, dass die Gemeinde nun darauf pochen müsse, dass der Plan B eingehalten werde. „Wir müssen die Samtgemeinde daran erinnern, dass die Rohre gespült werden.“

Spülungen bereits gestartet

Anwohner des Forstweges informierten die Ratsmitglieder in der nachfolgenden Bürgerfragestunde, dass die Spülungen bereits gestartet seien. Westendorf äußerte allerdings erhebliche Zweifel, dass dadurch das Problem behoben wird. „Es werden lediglich die Sedimente weitergeschoben in den Graben. Ich glaube nicht daran, dass die beauftragte Firma auch den Graben aushebt, damit das Wasser ablaufen kann“, erklärte Westendorf. „Von Friede, Freude, Eierkuchen kann keine Rede sein.“ ber

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg