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Gemeinde Haste will sich Friedhofsweg widmen

Marode Strecke Gemeinde Haste will sich Friedhofsweg widmen

Der Weg am Haster Friedhof, der von der Kapelle bis nach Suthfeld führt, ist für beide Gemeinden ein echtes Sorgenkind. Während Suthfeld seinen Abschnitt des Weges gerne ausbauen möchte, hatte Haste für eine Sanierung seines Abschnitts auf die Unterstützung der Samtgemeinde gehofft. Da diese sich für den Weg aber nicht zuständig sieht, spielt die Gemeinde nun mit dem Gedanken, selbst tätig zu werden. Bei einem Ortstermin warfen die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses einen genaueren Blick auf die Situation.

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Der Weg am Friedhof in Haste ist ein echtes Sorgenkind. Seit längerem wünscht sich die Gemeinde eine Sanierung.

Quelle: kle

Haste (kle). Mit dem wenig überraschenden Ergebnis: Schön sieht anders aus. Und sicher erst recht. Zum großen Teil gepflastert, hat sich der Weg zwischen den beiden Friedhöfen im Laufe der Zeit in eine wahre „Dünenlandschaft“ verwandelt. Die Wurzeln der Bäume rungsum haben die Pflastersteine an vielen Stellen nach oben gedrückt. An manchen Stellen wurde deshalb bereits das Pflaster entfernt und Schotter aufgebracht, um die Stoplerfallen zu entfernen.
Der Weg wurde einst von der Gemeinde Haste angelegt, erklärte Bürgermeister Sigmar Sandmann. Als der neue Friedhofsteil hinzukam, ließ ihn die Samtgemeinde ein Stück verbreitern. Für die Gemeinde stellte sich schließlich die Frage: Wer ist für eine Sanierung tatsächlich zuständig? Denn innerörtliche Wege fallen in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinden, Straßen, die zwei Ortschaften verbinden, sind Sache der Samtgemeinde. „Grundsätzlich ist das ein Gemeindeverbindungsweg“, konstatierte Sandmann. Die Samtgemeinde sehe das allerdings anders und argumentiere, dass es sich dabei lediglich um einen Friedhofsweg handle. „Die Frage ist nun: Sollen wir selbst tätig werden und wenn ja: wie?“
Ein Argument für den Ausbau wäre, dass auch Suthfeld seinen Teil der Strecke herrichten lassen will. Da es sich in diesem Bereich allerdings um einen Wirtschaftsweg handelt, könnte Suthfeld vielleicht sogar Fördermittel für die Maßnahme bekommen, für Haste fällt diese Möglichkeit aus.
Trotzdem sprachen sich die Politiker einstimmig für einen Ausbau aus. Ein Vorschlag lautete, das Pflaster zu erneuern und an den Stellen, wo die Baumwurzeln den Weg beeinträchtigen, die Strecke zu schottern – ähnlich der aktuellen Lösung. Ein Auftrag für entsprechende Maßnahmen soll aber erst erfolgen, wenn die Gemeinde sich mit der Samtgemeinde über eine Übereignung des Weges an Haste geeinigt hat.

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