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„Gestrandeter“ ICE: Bergung gescheitert

Haste „Gestrandeter“ ICE: Bergung gescheitert

Das Abschleppen des liegen gebliebenen ICE im Haster Bahnhof hat sich komplizierter erwiesen als von der Deutschen Bahn angenommen. So kompliziert, dass der Bergungsversuch am Dienstag abgebrochen werden musste.

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Liegt noch immer lahm: Der ICE „Arhus“ in Haste.

Quelle: gus

Haste (gus). So harrt der Intercity-Express „Arhus“ weiterhin auf dem Überholgleis in Richtung Stadthagen aus. Der Grund für dessen ungewollten Zwischenstopp war ein defektes Drehgestell, wie Bahnsprecherin Sabine Brunkhorst am Dienstag erklärt hatte. Und auch der Motor des Diesel-Zugs ist weiter in Betrieb – mittlerweile seit fünf Tagen.
Angesichts des Umstands, dass die Bahn bereits auf die neuen ICE-Modelle, die das Unternehmen Siemens derzeit konstruiert, wartet, witzelten einige Reisende am Mittwoch in Haste, dass aus dem ICE „Arhus“ möglicherweise ein Museum werden soll. Oder ein Restaurant.
Lustig ist die Angelegenheit für die Bahn aber keineswegs. Eigentlich sollte der Schnellzug am Dienstag nach Krefeld geschleppt werden, wo die Reparatur vorgenommen werden soll. Brunkhorst erklärte, dass der ICE noch einige Tage in Haste stehen bleibt. Dann soll es nach Hamburg gehen. Der Zug habe sich auf einer Testfahrt befunden, weil die Neigetechnik ausgebaut worden war. Der Test scheiterte, es kam zu der Havarie bei Haste.
Brunkhorst ist fest überzeugt, dass der ICE beim nächsten Versuch wieder fahrtüchtig gemacht wird, auch wenn der erste Anlauf scheiterte. Dass der Zug den gesamten Winter über in Haste stehen bleibt, hält sie für ausgeschlossen. Für den Zugverkehr stellt der Langzeit-Halt des ICE „Arhus“ kein Problem dar, so Brunkhorst.

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