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Große Freude und ein bisschen Wehmut

Ausstellung der Haster Runde Große Freude und ein bisschen Wehmut

In der gut besuchten Ausstellung im Bürgerhaus hat die Haster Runde die Gäste mitgenommen auf eine Reise in die Jahre 1900 bis 1950.

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Reinhard Lorz (links) erinnert sich mit Günter Bremer an das alte Postauto, mit dem man bis nach Rinteln mitfahren konnte.

Quelle: ar

Von Andrea Riekena

Haste. In liebevoller Kleinarbeit haben die Mitglieder Exponate zusammengetragen, private Fotografien auf DIN-A4-Maß vergrößert und Informationen für die Besucher auf Stellwänden zusammengestellt.

Irmgard, komm mal her. Bist Du das?“ Fröhlich schallt eine Männerstimme durch den Raum. In kleinen Gruppen oder zu zweit schlendern Menschen durch die Ausstellung und staunen über die Vielzahl an Erinnerungsstücken, die einige Haster Einwohner zur Verfügung gestellt haben. Küchengeräte wie eine alte Miele-Buttermaschine, Spinnräder oder Bügeleisen sind Zeugen einer Zeit, als Hausarbeit noch schwere körperliche Arbeit bedeutete.

Ein Schild verrät: „So kamen Vertriebene aus deutschen Ostgebieten im Westen an.“ Daneben sind Utensilien aufgestellt, die die einzigen Besitztümer bildeten: Koffer, ein Holzwagen, um das letzte, was den Menschen blieb, zu transportieren, und ein paar Taschen.

Auch Günter Bremer und Reinhard Lorz sind gekommen und schwelgen in Erinnerungen. „Hier ist unsere alte Badestelle am Kanal.“ An die alte Drehscheibe für die Zugschienen am Bahnhof können sie sich erinnern, die sie als Kinder fasziniert hat. Und an den einzigen Fernseher, den es 1954 im Ort gab - in der Bahnhofsgaststätte.

Die Idee zu dieser Ausstellung sei vor zwei bis drei Jahren entstanden, erzählt Ute Oelkers, die die Ausstellung mitorganisiert hat. Seit diesem Zeitpunkt wurde gesammelt, geplant und vorbereitet. Eine zweite Ausstellung über die Jahre 1950 bis 2000 befindet sich in Vorbereitung.

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