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Haste Grünstreifen aufmöbeln
Schaumburg Nenndorf Haste Grünstreifen aufmöbeln
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00:28 04.03.2018
Den Grünstreifen will die Gemeinde Haste in Besitz nehmen. Quelle: gus
HASTE

Es gibt auf dem Grünstreifen Sandmann zufolge schadhafte Bäume, zuletzt musste die Gemeinde in dem Bereich bereits im Sinne der Gefahrenabwehr tätig werden. Daher vereinfache es die Sache für Haste, die Parzelle ganz in die eigene Regie zu übernehmen. 15 000 Euro wird es kosten, das Grundstück zu kaufen und mit Pflanzinseln neu zu gestalten.

In den Haushalt der Gemeinde sollten zwar gleich 20 000 Euro eingestellt werden, damit ein wenig Luft bleibt. Die SPD war jedoch dafür, die Summe auf 15 000 Euro zu kürzen.

Pflege wird leichter

Davon verspricht sich die Gemeinde nicht nur ein angenehmeres Erscheinungsbild sondern auch Erleichterungen bei Pflegearbeiten in dem Bereich. Allerdings soll mit den Baumaßnahmen bis nach der Kanalsanierung gewartet werden, die die Samtgemeinde plant. Nicht, dass neu angelegte Elemente gleich wieder in Mitleidenschaft gezogen werden.

Frank Prietzel (CDU) regte an, an dem Grünstreifen auch die eine oder andere Treppe anzulegen, um zu verhindern, dass dort Passanten quer durchs Grün laufen, um in Richtung Bahnhof oder Pizzeria abzukürzen. Dies hielt Manfred Herde (SPD) für überflüssig, da sich die Passanten trotzdem ihre Trampelpfade suchen würden.

Das sah Prietzel zwar anders, in der Abstimmung spielte der Aspekt aber keine Rolle: Der Bauausschuss votierte einstimmig dafür, den Grünstreifen zu kaufen und umzugestalten.

Benjeshecke kommt

Die SPD brachte außerdem einen Antrag ein, wonach Wegesränder in der Feldmark mit Sträuchern und Hecken bepflanzt werden sollen. Dies soll das Insektenvorkommen vergrößern, wie Arno Sommerfeld erläuterte. Sandmann regte an, dies mit den beim Grünstreifen eingesparten 5000 Euro zu finanzieren. Prietzel schlug das Anlagen einer Benjeshecke vor.

Das ist eine Anlage aus Ästen und Zweigen, in der sich Vögel aufhalten und mit selbst angeschlepptem, Futter beziehungsweise mit ihren Ausscheidungen den Wuchs einer Hecke im eigentlichen Sinn vorantreiben.

Der Ausschuss votierte für die Option Benjeshecke. Rolf-Gerd Knapp sagte der Gemeinde für die Anpflanzungen die fachliche Unterstützung durch die örtliche Siedlergemeinschaft, deren Vorsitzender er ist, zu.