Haste (tes). Die Einmündung in die Dorfstraße soll ausgebaut und um eine zwei Meter breite Verkehrsinsel auf der Kolenfelder Straße ergänzt werden. „Das ist eine gute Maßnahme, um eine Anbindung an den Ortskern für das neue Baugebiet zu gewährleisten“, betonte der Ausschussvorsitzende Frank Prietzel (CDU).
Der vorhandene Gehweg soll um etwa 64 Meter verlängert werden, um Unfallgefahren zu beseitigen. Bisher nutzen Fußgänger den Seitenstreifen an der Landesstraße. Das Überqueren der stark befahrenen Straße wird so zum Wagnis. Der Neubau der Verbindung zwischen Ortsmitte und dem neuen Wohngebiet soll das Konfliktpotential zwischen Kraftfahrern und Fußgängern vermindern. Angestrebt ist zudem, dass für die Kolenfelder Straße ab Einmündung Reddinger Bruch eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 70 Stundenkilometer angeorgnet wird.
Die Gemeinde führt das Projekt eigenständig durch. Für die Baukosten stehen 145000 Euro im Haushaltsplan. Der geringfügige Grunderwerb wurde in die Wege geleitet. Auf ein Planfeststellungsverfahren könne verzichtet werden, regte Gemeindedirektor Heinrich Bremer ein normales Planungsverfahren in Abstimmung mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr an.
Mit einem Baustart sei frühestens im Herbst zu rechnen, so Bremer. Während der zweimonatigen Bauzeit wird es durch eine halbseitige Sperrung der Landesstraße zu Verkehrbehinderungen kommen. Zeitweise könne eine Umleitung nötig werden, informierte Planer Guido Wolf.
Ob es auch gelingt, eine Geschwindigkeitsreduzierung zu erwirken, scheint fraglich. „Die meisten fahren hier mit mehr als 70 in den Ort rein“, plädierte CDU-Fraktionssprecher Horst Gümmer dafür, einen Schlenker in die Querungshilfe zu integrieren. Wolf bremste diese Erwartung: Dies sei auf einer Landesstraße nicht möglich. Selbst für eine Geschwindigkeitsmessanlage stehen die Chancen nicht gut, erklärte Bürgermeister Sigmar Sandmann.
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