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Kampf dem Krach

Straßensanierung Kampf dem Krach

Gute Nachrichten für Haster Autofahrer: Ein Teil der Ortsdurchfahrt soll in diesem Jahr saniert werden. Dies hat die Geschäftsstelle Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf Anfrage dieser Zeitung erklärt.

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Wie ein Schweizer Käse: Die Haster Ortsdurchfahrt weist etliche tiefe Löcher auf.

Quelle: gus

Haste. Erst vor Kurzem ist die löchrige Straße Thema im Bauausschuss der Gemeinde Haste gewesen. Ein Bürger erkundigte sich danach, wann die Fahrbahn endlich erneuert wird. Speziell im rund 200 Meter langen Abschnitt vom Netto-Markt bis zum Bahnhof seien die Schlaglöcher extrem tief. Und immer, wenn ein Lastwagen in eines hineingerate, entstehe ein Riesenkrach. „Da ist es mittlerweile lauter als an der Bahn“, meinte der Haster.

Die Verwaltung verwies auf die Landesbehörde für Straßenbau, da diese für die Bundesstraße 442 zuständig ist. Die Gemeinde hake dort regelmäßig nach, ob nicht bald etwas geschehen könne. Bisher sei dies stets verneint worden.

Sanierung vom Netto-Markt bis zur Abzweigung in Richtung Bahnüberbang

Doch jetzt kommt Bewegung in die Sache. Nach Angaben Markus Brockmanns, Leiter der Hamelner Geschäftsstelle, ist eine Teilsanierung der Ortsdurchfahrt vorgesehen – und zwar exakt in dem kürzlich bemängelten Abschnitt: Vom Netto-Markt bis zur Abzweigung in Richtung des ehemaligen Bahnübergangs.

„Dort gibt es die stärksten Schäden“, so Brockmann. Wann genau die Arbeiten erfolgen, sei noch nicht festgelegt worden. Den Auftrag habe seine Behörde aber bereits ausgeschrieben. Dies war nur möglich, weil unterhalb des Abschnitts keine Kanalsanierung nötig ist. Daran ist die Erneuerung der restlichen – und erheblich längeren – Strecke durch den Ort gekoppelt.

Die Samtgemeinde Nenndorf scheute sich davor, die Sanierung des Regenwasserkanals auf der gesamten Strecke von 1100 Metern in einem Zug abzuwickeln. Daher ist nach Worten von Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt im Jahr 2015 zunächst nur der Teil am Haster Bahnhof erneuert worden. Dies hat aber länger gedauert und war teurer als erwartet.

Drei Abschnitte für 2018-20 avisiert

Deshalb ging es in 2016 gar nicht weiter, und auch für 2017 ist keine weitere Reparatur geplant. Drei Abschnitte stehen noch aus, sie sind nun für die Jahre 2018, 2019 und 2020 avisiert. Die Gesamtkosten werden auf 1,15 Millionen Euro geschätzt – ein dicker Klotz am Bein, angesichts der Tatsache, dass sich die Kommune selbst eine Haushaltskonsolidierung auferlegt hat und keine weiteren Schulden machen will.

Brockmann will beizeiten klären lassen, wann die Landesbehörde mit dem Straßenbau weiter macht. „Wir müssen dann schauen, wie das am besten zu lösen ist“, sagt er. Soll heißen: Eventuell wird auch schon mit der Straßensanierung begonnen, sobald die Samtgemeinde in die finale Phase der Kanalerneuerung geht. gus

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