Haste (ems) Die beiden Heimatkundler selbst gehören dem Verein „Glück- Auf Riehe“ an, sowie dem Arbeitskreis Heimatgeschichte. Außerdem sind beide Männer an der Herausgabe der „Rieher Heimatblätter“ beteiligt, weshalb sie aus einem riesigen Fundus an Wissen über das Brauchtum in Schaumburg schöpfen können. In diesem Zusammenhang wurde auch auf den längst verstorbenen Lehrer und Archivar Otto Lattwesen hingewiesen, „ohne dessen Eifer und Fleiß Vieles längst verloren gegangen wäre“, wie Wilhelm Schröder wissen ließ.
Von der Taufe bis zum Tod reichte die Palette der rund einstündigen Revue, die mit zahlreichen Schwarzweißfotos gespickt war und auch ein Foto von Lehrer Lattwesen in seinem damaligen Klassenzimmer zeigte. Unter den Landfrauen erwuchs beim Betrachten heftiges Getuschel und es wurde über einzelne Details und Gebräuche gefachsimpelt. Bei einem bunten Bild mit Darstellung einer formidablen Bauernhochzeit beispielsweise, kamen die Damen augenblicklich ins Schwärmen. Denn der Maler hatte das gesamte Geschehen ganz präzise festgehalten. Zu den düsteren Seiten des Daseins, nämlich der Beisetzung, wurde von einer üppigen Beerdigungsfeier vorgelesen, wo seinerzeit mehr als 120 Gäste ein ganzes Rind verzehrt haben sollen.
Vorsitzende Karin Matthias, hatte gleich zu Anfang verkündet, sie werde, -ebenso wie ihre beiden Stellvertreterinnen-, bei den anstehenden Wahlen im April nicht mehr kandidieren. Infolgedessen wurden drei Frauen erkoren, um als „Wahlausschuss“ neue Kandidatinnen zu akquirieren. Sigrid Meyer, Reingard Kunze und Gisela Nenast, sind ab sofort Ansprechpartner für all diejenigen, denen ein Amt im Vorsitz der Landfrauen gefallen könnte. Auskünfte erteilt auch Schriftführerin Ingeborg Schön.
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