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Mehr Stellfläche für Autos

Drangvolle Enge Mehr Stellfläche für Autos

Am Haster Bahnhof ist es oft proppenvoll. Vor allem auf den Parkplätzen. Daher wollen die Gemeinden Haste und Hohnhorst beide mehr Stellflächen für Autos. Für Haste ist dies schon aus finanziellen Gesichtspunkten einfacher. Haste ist noch schuldenfrei, während Hohnhorst bereits Miese hat.

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In Haste ist’s eng.

Quelle: gus

Haste/Hohnhorst. Daher tut sich die Gemeinde, die mit dem Ortsteil Scheller an das Bahnhofsgebiet heranreicht, auch schwerer damit, eine Park-and-Ride-Anlage (P&R) auf ihrem Gebiet auszuweisen. So hatten Politiker unlängst den Wunsch geäußert, Haste möge eine solche Anlage auf Hohnhorster Gebiet finanzieren – schließlich profitiere Haste mehr von der Bahnstation als Hohnhorst.

Zugeparkte Straßen

Dem erteilten Politiker der größeren Gemeinde eine strikte Absage. Und dies schickten sie gleich mit: Hohnhorst hat sehr wohl ebenfalls Vorteile vom Bahnhof in Haste. Dies lässt sich seit dem Bau der Fußgängerunterführung kaum mehr abstreiten. Denn trotz der neuen Brücke, über die Autofahrer schneller als zu Zeiten der Schranken auf die Seite der Haster P&R-Anlage gelangen, klagen Anwohner im Scheller jetzt über zugeparkte Straßen in ihrer Siedlung.

Gerade Berufspendler sind findig. Sie haben längst raus, dass sie fixer am Gleis stehen, wenn sie ihr Auto aus der Gemeinde Hohnhorst kommend im Scheller abstellen und durch den Fußgängertunnel laufen. Allerdings haben selbst Hohnhorster Politiker schon eingeräumt, dass auch Bürger aus dem Haster Gemeindeteil Wilhelmsdorf so verfahren.

Dennoch bleibt Haste dabei, nur auf der eigenen Seite tätig werden zu wollen. Bürgermeister Sigmar Sandmann berichtete kürzlich über eine mögliche Förderquote in Höhe von 60 bis 70 Prozent zur abermaligen Erweiterung der Haster P&R-Anlage. Er sieht durchaus Bedarf auf der eigenen Seite.

Mehr Zugpendler

Dies lässt eigentlich nur einen Rückschluss zu. Da jetzt auch im Scheller über Parkplatznot geklagt wird, muss die Zahl der Zugpendler – zumindest jener, die mit dem Auto zum Bahnhof kommen – noch einmal zugenommen haben. Denn trotz der Probleme im Scheller ist in Haste weiterhin nichts von einer Entspannung an der P&R-Anlage zu spüren. Im Gegenteil: Nachdem die Pendler morgens den Parkplatz bevölkert haben, ist dort für Nachzügler nur noch im Ausnahmefall eine Lücke zu erwischen.

In Hohnhorst sträubt sich die Gemeinde gegen die Finanzierung eines Parkplatzbaus. Die Bahn solle dies für ihre Kunden selbst in die Hand nehmen. Immerhin will die Kirchengemeinde ihren Parkplatz im Scheller wieder öffnen. Dies hat Pfarrer Michael Lerche nach Worten von Bürgermeister Wolfgang Lehrke signalisiert. Dann müsse Hohnhorst die Verkehrssicherungspflicht inklusive Winterdienst übernehmen, was jährlich Kosten von 500 Euro verursachen würde. Ein Beschluss steht noch aus.  gus

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