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Neue Straßenbrücken feierlich eröffnet

Haste und Hohnhorst atmen auf Neue Straßenbrücken feierlich eröffnet

Ganz Haste und Hohnhorst scheint auf den Beinen zu sein, als am 24. April die beiden Bahnbrücken und Gleisunterführungen in den beiden Nenndorfer Nordgemeinden feierlich eröffnet werden.

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Quelle: kle

Von Kathrin Klette

Haste/Hohnhorst. Als der Korso aus Treckern und Reisebus mit den Ehrengästen an den Bauwerken ankommt, wartet schon eine große Gruppe von Zuschauern, die das große Ereignis, auf das alle so lange gewartet haben, miterleben möchten – und um zum vielleicht letzten Mal zu Fuß auf einer der beiden Brücken zu stehen, die ab sofort nur noch für Auto und Co. freigegeben sind.

Schon die inoffizielle Eröffnung am Tag zuvor in Form einer sportlichen Aktion von TuS Germania Hohnhorst und ETSV Haste hatte sich als voller Erfolg erwiesen (wir berichteten). Mit bester Laune und viel Elan joggten, radelten und walkten die vielen Beteiligten über die Brücken und durch die neuen Unterführungen. Ebenso gut gelaunt zeigten sich am Freitag außer den vielen Hundert „Zaungästen“ auch die Vertreter der Gemeinden, des Landkreises und des Landes beim Durchschneiden der vier roten Bänder. Die gute Organisation der beiden Gemeinden und nicht zuletzt das Engagement der örtlichen Vereine sowie der Feuerwehr verwandelten die Eröffnung unter freiem Himmel in eine rundum gelungene Aktion – die im Anschluss weiter ins Bürgerhaus Haste führte, wo noch lange weitergefeiert wurde.

Nach seiner Erinnerung wurden die ersten Pläne für eine Alternative zu den beschrankten Bahnübergängen erstmals 1982 vorgestellt, berichtete Hastes Bürgermeister, Sigmar Sandmann, in seiner Begrüßungsrede im Bürgerhaus. In den folgenden Jahren seien diese Pläne aber wieder verworfen worden. Es folgten neue, die dann wieder aus unterschiedlichen Gründen ad acta gelegt wurden. Dass nun endlich die Verkehrsbrücke in Haste verwirklicht wurde, bedeute eine Erleichterung für jeden Bürger, sowohl für die Haster selbst als auch für alle Pendler und Durchreisenden.

Landrat Jörg Farr konnte diese erwartete Erleichterung sogar noch mit einer kleinen Zahl sehr gut belegen: Bei 53 Prozent lagen anscheinend die Schließzeiten der Bahnschranke an der L449, die damit pro Stunde länger als eine halbe Stunde dicht war.

Die Unterführung – jede Gemeinde hatte für ihre jeweils ein Drittel der Kosten beizusteuern – komme vor allem den Kindern auf dem Weg zur Schule zugute, so Sandmann. Und auch der Abschluss der Bauarbeiten als solche lasse bestimmt viele Anwohner aufatmen – insbesondere die der Schulstraße, die sehr unter den Einschränkungen während der Bauzeit zu leiden hatten.

Dass die Gemeinden während der Planungen und Arbeiten regelmäßig über alles informiert und ihre Wünsche und Einwände berücksichtigt wurden, hob Wolfgang Lehrke, Bürgermeister von Hohnhorst, als sehr positiv hervor. Auch die Befürchtungen einiger, „mich eingeschlossen“, dass die massiven Bauwerke womöglich das Landschaftsbild verschandeln könnten, seien nun endgültig zerstreut worden.

Abschließend wartete Projektingenieurin Astrid Mövius noch mit ein paar erstaunlichen Zahlen auf. 8000 Kubikmeter Stahlbeton seien insgesamt in Haste und Hohnhorst verbaut worden, dazu 10.000 Quadratmeter Straße und 3400 Meter an Schutzplanken – außerdem 75.000 Kubikmeter Erde für den Grund entlang der Bauwerke.

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